Familie Busch und Nöldeke

Wilhelm Busch wuchs in einer großen Familie auf. Seine Geschwister, die Familien Kleine und Nöldeke sowie einzelne Neffen und Nichten blieben in seinem Leben und Nachlass präsent. Die Beiträge stellen Angehörige und ihre Beziehungen zu Wilhelm Busch vor.

Otto Nöldeke (1867–1948), Pfarrer in Mechtshausen, jüngster Neffe von Wilhelm Busch und dessen Nachlassverwalter. In sein Pfarrhaus zog Busch 1898.
Adolf Nöldeke (1865–1919), Altphilologe und mittlerer Neffe von Wilhelm Busch. Er wuchs nach dem Tod seines Vaters unter Buschs Obhut auf.
Hermann Nöldeke (1860–1932), Pfarrer in Hattorf und ältester Neffe von Wilhelm Busch. Er schrieb später die Familienbiografie über seinen Onkel.
Hermann Busch (1845–1917), Gymnasiallehrer und jüngster Bruder von Wilhelm Busch. Die beiden reisten oft zusammen an die Nordsee.
Adolf Busch (1838–1909) war Kaufmann in Wiedensahl und ein Bruder von Wilhelm Busch. Über den Erbstreit von 1868 entzweiten sich die beiden.
Fanny Busch (geboren 1834), verheiratete Nöldeke, war die Schwester von Wilhelm Busch. Ab 1872 lebte er in ihrem Haushalt, zuletzt in Mechtshausen.
Johann Friedrich Wilhelm Busch (1801–1868) war Kaufmann in Wiedensahl und der Vater von Wilhelm Busch. Er wollte, dass sein ältester Sohn Ingenieur wird.
Otto Busch (1841–1879), promovierter Philologe und Bruder von Wilhelm Busch. Als Hauslehrer bei der Familie Keßler stellte er den Kontakt nach Frankfurt her.
Gustav Busch (1836–1888), Konservenfabrikant in Wolfenbüttel und Bruder von Wilhelm Busch. Sein Haus war für Wilhelm ein häufiger Rückzugsort.
Anna Busch (1843–1858), die jüngste Schwester von Wilhelm Busch. Sie starb mit fünfzehn Jahren; ein Gedicht aus „Kritik des Herzens“ wird auf sie bezogen.