Hermann Nöldeke

Hermann Nöldeke (geboren am 28. Oktober 1860 in Wiedensahl, gestorben am 13. Juni 1932 in Sievershausen bei Hämelerwald) war Pfarrer und der älteste Neffe Wilhelm Buschs. Nach dem Tod des Vaters wurde Busch sein Erzieher.

Verbindung zu Wilhelm Busch

Als Hermann Nöldeke der Ältere 1878 starb, übernahm Wilhelm Busch die Vaterrolle für dessen drei Söhne. Der älteste, ebenfalls Hermann, war schon aus dem Haus und lebte in einem Pensionszimmer am Gymnasium Adolfinum in Bückeburg. Er sah den „neuen Vater“ eher kritisch, weil die Familie Rücksicht auf Buschs Ruhebedürfnis nehmen musste. Als Pfarrer in Hattorf ab 1887 erhielt er dann oft Besuch von seinem Onkel.

Zur Person

Nach dem Abitur in Bückeburg studierte Hermann Nöldeke Theologie in Leipzig und Göttingen und besuchte das Predigerseminar in Loccum. Von 1887 an war er Pastor in Hattorf. Er war mit Sophie Mühlmeister verheiratet und Mitglied der Landessynode. Gemeinsam mit seinen Brüdern Adolf und Otto veröffentlichte er 1909 die Biografie „Wilhelm Busch“. 1930 ging er in den Ruhestand, 1932 starb er; beigesetzt wurde er in Bückeburg.

Quellen

  • Wilhelm Busch (Wikipedia): Busch als Ersatzvater der Nöldeke-Neffen.
  • Hermann, Adolf und Otto Nöldeke: Wilhelm Busch. München 1909 – der hier beschriebene Neffe ist einer der drei Verfasser.

Häufige Fragen

Wer war Hermann Nöldeke, der Neffe von Wilhelm Busch?

Hermann Nöldeke (1860–1932) war Buschs ältester Neffe und ab 1887 Pastor in Hattorf. Nach dem Tod seines Vaters 1878 übernahm Wilhelm Busch die Vaterrolle für ihn und seine Brüder.

Wie sah Hermann Nöldeke seinen Onkel als Erzieher?

Eher kritisch. Er war schon aus dem Haus und wohnte in einem Pensionszimmer am Gymnasium Adolfinum in Bückeburg. Den „neuen Vater“ sah er skeptisch, weil die Familie Rücksicht auf Buschs Ruhebedürfnis nehmen musste. Als Pfarrer in Hattorf bekam er später oft Besuch vom Onkel.