Orte und Gedenkstätten

Diese Übersicht führt zu den Orten, die mit Wilhelm Buschs Leben und Werk verbunden sind – von seinem Geburtsort Wiedensahl über die Stationen seiner Ausbildung bis zum Sterbehaus in Mechtshausen und dem Museum in Hannover, das den größten Teil seines Werks bewahrt.

Wohn- und Gedenkorte

In Wiedensahl wurde Busch am 15. April 1832 geboren; sein Geburtshaus ist heute ein Museum. Ab 1872 lebte er zunächst im Pfarrhaus seiner Schwester Fanny, ab 1878 im Pfarrwitwenhaus. Das Museum im Alten Pfarrhaus erinnert an diese Wiedensahler Jahre. In Ebergötzen wuchs er ab 1841 bei seinem Onkel Georg Kleine auf, in Mechtshausen starb er am 9. Januar 1908. Das Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover bewahrt den größten Teil seines Werks.

Stationen seines Lebens

Zum Maschinenbaustudium ging Busch 1847 nach Hannover, 1851 an die Kunstakademie Düsseldorf und ab 1854 in den Münchner Künstlerkreis. Seit seinem ersten Besuch im Juni 1867 hielt er sich wiederholt bei der Familie Keßler in Frankfurt auf; längere Aufenthalte folgten ab 1868/69. Kürzere Aufenthalte hatte er in Göttingen und Umgebung, in Lüthorst bei Onkel Kleine, in Hattorf und zu Sommerferien auf Sylt.

Quelle

Deutsche Biographie: Wilhelm Busch; Frankfurter Personenlexikon: Wilhelm Busch.

Im Alten Pfarrhaus in Wiedensahl lebte Wilhelm Busch als Erwachsener von 1872 bis 1898 und schrieb dort viele seiner Bildergeschichten. Heute ein Museum.
Wilhelm Busch wurde 1832 in Wiedensahl geboren und lebte hier auch als Erwachsener. Sein Geburtshaus an der Hauptstraße ist heute ein Museum.
Das Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst im Georgenpalais in Hannover: Buschs Werk und Karikatur aus vier Jahrhunderten.
In Ebergötzen verbrachte Wilhelm Busch ab 1841 seine Jugend bei seinem Onkel und schloss Freundschaft mit Erich Bachmann. Die Mühle ist heute ein Museum.
In Hattorf am Harz, wo Buschs Neffe Hermann Nöldeke von 1887 bis 1930 Pfarrer war, erinnern eine kleine Gedenkstätte und ein Gedenkstein an Wilhelm Busch.
Im Herbst 1846 wurde Buschs Onkel Georg Kleine Pfarrer in Lüthorst. Busch folgte ihm und wurde hier 1847 konfirmiert. Im Pfarrhaus gibt es ein Wilhelm-Busch-Zimmer.
Ab 1867 kam Wilhelm Busch nach Frankfurt; Johanna Keßler wurde dort seine wichtigste Förderin und brachte ihn zur Ölmalerei.
Ab 1854 lebte Wilhelm Busch in München und zeichnete ab 1859 regelmäßig für die Fliegenden Blätter und die Münchener Bilderbogen; 1865 erschien hier Max und Moritz.
Im Sommer 1884 reiste Wilhelm Busch mit seinen Neffen Otto und Hermann Nöldeke nach Sylt. Was über den Aufenthalt belegt ist.
Auf seiner Reise 1873 besuchte Wilhelm Busch Amsterdam, Haarlem, Den Haag und Scheveningen. Ein Brief an Johanna Keßler überliefert seine Route und Kunstbeobachtungen.

Häufige Fragen

Welche Gedenkstätten erinnern an Wilhelm Busch?

Unter anderem sein Geburtshaus in Wiedensahl, heute ein Museum, das Museum im Alten Pfarrhaus in Wiedensahl und das Sterbehaus in Mechtshausen. Den größten Teil seines Werks bewahrt das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover.

Wo hielt sich Wilhelm Busch nur kurz auf?

Kürzere Aufenthalte hatte er in Göttingen und Umgebung, in Lüthorst bei Onkel Kleine, in Hattorf und in den Sommerferien auf Sylt.