Mechtshausen war Wilhelm Buschs letzter Wohnort. 1898 zog er mit seiner Schwester Fanny hierher zu ihrem Sohn Otto Nöldeke, der im Dorf Pfarrer war. Am 9. Januar 1908 starb Busch in Mechtshausen.
Wilhelm Busch in Mechtshausen
Nach über zwei Jahrzehnten in Wiedensahl verließ Busch 1898 mit Fanny das Dorf und zog in das Pfarrhaus von Otto Nöldeke. In einem Brief an Johanna Keßler schrieb er am 12. November 1898: „Seit dem 1. November bin ich nun in Mechtshausen“. Er zeichnete und malte weiter und stellte den Gedichtband Zu guter Letzt zusammen, der 1904 erschien. In Mechtshausen starb er 1908 im Alter von 75 Jahren; sein Grab liegt auf dem Friedhof des Ortes.
Ein etwa zwei Kilometer langer Wilhelm-Busch-Pfad folgt heute seinem üblichen Spazierweg und ist mit Briefzitaten ausgewiesen.
Das Haus heute
Das ehemalige Pfarrhaus, in dem Busch seine letzten Jahre verbrachte, ist als Gedenkstätte eingerichtet und zeigt Möbel, Arbeitsgerät und Werke aus seinem Nachlass.
Besuch

© OpenStreetMap-Mitwirkende
Wilhelm-Busch-Gedenkstätte Mechtshausen
38723 Seesen-Mechtshausen
Besichtigung nach Ankündigung; Näheres über die Gemeinde Seesen bzw. das Wilhelm-Busch-Land.
Lage und Anfahrt: auf OpenStreetMap ansehen.
Quellen
- Deutsche Biographie: Wilhelm Busch: Umzug 1898 und Tod in Mechtshausen.
- Wilhelm-Busch-Haus Mechtshausen: Briefzitat vom 12. November 1898, Haus und Wilhelm-Busch-Pfad.


