München war über viele Jahre Wilhelm Buschs Arbeitsort. Hier fand er Anschluss an das Künstlerleben, zeichnete für die großen humoristischen Blätter und veröffentlichte 1865 Max und Moritz.
Wilhelm Busch in München
Am 25. November 1854 setzte Busch sein Malereistudium an der Münchner Kunstakademie fort, verließ sie aber bald wieder. Er schloss sich dem Künstlerverein „Jung München“ an. Ab 1859 zeichnete er regelmäßig für die Fliegenden Blätter und die Münchener Bilderbogen des Verlags Braun & Schneider; der Verleger Kaspar Braun wurde sein wichtigster früher Auftraggeber.
1865 erschien bei Braun & Schneider Max und Moritz. Busch behielt bis in die 1870er Jahre ein Münchner Standbein und war später Mitglied der Künstlergesellschaft „Allotria“.
Quellen
- Deutsche Biographie: Wilhelm Busch: München ab 1854, Arbeit für Fliegende Blätter und Münchener Bilderbogen 1859–1871.

