Düsseldorf und Wilhelm Busch

Wilhelm Busch war in der Zeit von 1851 bis 1852 Student an der Kunstakademie Düsseldorf. Dies war eine prägende Zeit für ihn, denn er studierte dort bei namhaften Künstlern der Düsseldorfer Malerschule, wie z.B. Theodor Hildebrandt und Rudolf Jordan. Obwohl Busch sich intensiv mit der Malerei beschäftigte, konzentrierte er sich mehr und mehr auf das Zeichnen und die Karikatur.

In Düsseldorf begann er auch, sich intensiver mit der literarischen Form zu beschäftigen, und schrieb erste Gedichte sowie satirische Texte. Sein humorvoller und scharfzüngiger Stil entwickelte sich in dieser Zeit weiter. Besonders beeinflusst wurde er von den gesellschaftlichen und kulturellen Strömungen seiner Zeit, die er kritisch reflektierte und in seinen Werken verarbeitete.

Nach seinem Studium blieb Busch Düsseldorf verbunden. Er besuchte regelmäßig Ausstellungen und pflegte den Austausch mit anderen Künstlern und Intellektuellen der Stadt. Diese Kontakte und Einflüsse prägten nicht nur seine künstlerische Entwicklung, sondern auch seinen Blick auf die Welt und seine literarische Arbeit.

Buschs Verbindung zu Düsseldorf ist daher nicht nur durch seine Studienzeit an der Kunstakademie geprägt, sondern auch durch die kulturellen und intellektuellen Impulse, die er dort aufnahm und in sein Schaffen einfließen ließ. Düsseldorf als Kulturstadt des 19. Jahrhunderts bot ihm ein ideales Umfeld für seine künstlerische und literarische Entwicklung, die später weltweit bekannt und geschätzt wurde.

Bildnachweis:

Von Wiegels – Eigenes Werk, CC BY 3.0

nach oben