Im Juni 1867 kam Wilhelm Busch erstmals nach Frankfurt am Main. Sein Bruder Otto arbeitete dort als Hauslehrer bei der Bankiersfamilie Keßler. Über deren Hausherrin Johanna Keßler öffnete sich Busch die Frankfurter Gesellschaft.
Wilhelm Busch in Frankfurt
Zwischen 1867 und 1872 hielt sich Busch immer wieder in Frankfurt auf. Johanna Keßler führte in ihrer Villa an der Bockenheimer Landstraße einen Salon und wurde Buschs wichtigste Förderin und Sammlerin. 1869 mietete Busch nahe der Villa Keßler ein eigenes Atelier im Kettenhofweg 44; in diesen Jahren wandte er sich verstärkt der Ölmalerei zu. Er besuchte häufig das Städel, um Gemälde niederländischer Meister zu studieren und zu kopieren.
Nach 1872 zog sich Busch nach Wiedensahl zurück; zunächst bestand der Briefkontakt zu Johanna Keßler fort. Zwischen 1877 und 1891 ruhte er, bevor die Verbindung 1891 wieder aufgenommen wurde.
Quellen
- Frankfurter Personenlexikon: Wilhelm Busch: Frankfurt-Aufenthalte, Atelier im Kettenhofweg 44 und Kontakt zu Johanna Keßler.


