Wilhelm Busch in München

München war von 1854 an ein wichtiger Arbeitsort für Wilhelm Busch. Hier studierte er, zeichnete für die Fliegenden Blätter und die Münchener Bilderbogen und veröffentlichte 1865 Max und Moritz. Die Beiträge zeigen Orte und Personen aus seinem Münchner Umfeld.

Kaspar Braun (1807–1877), Münchner Verleger der „Fliegenden Blätter“. In seinem Verlag Braun & Schneider erschien 1865 „Max und Moritz“.
In München zeichnete Wilhelm Busch ab 1854 für die Fliegenden Blätter und die Münchener Bilderbogen; 1865 erschien hier Max und Moritz.
Ernst Hanfstaengl (1840–1897), Maler und Fotograf aus der Münchner Familie Hanfstaengl und einer der engsten Freunde von Wilhelm Busch.
Hermann Levi (1839–1900), Dirigent und Freund von Wilhelm Busch aus der Münchner „Allotria“. Durch ihn lernte Busch Richard und Cosima Wagner kennen.
Paul Lindau (1839–1919), Schriftsteller und Theaterleiter, lernte Wilhelm Busch in der Münchner „Allotria“ kennen und bewunderte ihn.
Lorenz Gedon (1844–1883), Münchner Bildhauer und Architekt der Neurenaissance. Als einziger aus dem Münchner Kreis besuchte er Busch 1881 in Wiedensahl.
Friedrich August von Kaulbach (1850–1920), Münchner Porträtmaler und in Wilhelm Buschs letzten Jahren ein enger Freund aus der „Allotria“.
Franz von Lenbach (1836–1904), gefragter Münchner Porträtmaler und Freund von Wilhelm Busch aus der Künstlergesellschaft „Allotria“.