Ernst Hanfstaengl (geboren am 30. März 1840 in Dresden, gestorben am 20. Februar 1897 auf Capri) war Maler und Fotograf und einer der engsten Münchner Freunde Wilhelm Buschs.
Verbindung zu Wilhelm Busch
Busch zählte Otto Bassermann und Ernst Hanfstaengl, den er „Hanf“ nannte, zu seinen engsten Freunden in München. Kennengelernt hatten sie sich im Künstlerverein „Jung München“, wo Hanfstaengl gelegentlich als Schauspieler oder Sänger auftrat. 1867/68 wohnten Busch und Hanfstaengl in München nahe beieinander. Von Ernst Hanfstaengl stammen mehrere bekannte Fotoporträts Buschs.
Zur Person
Ernst Hanfstaengl war ein Sohn des Lithografen und Fotografen Franz Hanfstaengl. Er übernahm 1868 nicht den väterlichen Kunstverlag, sondern arbeitete für seinen Bruder Edgar Hanfstaengl, der den Verlag weiterführte; das Porträtgeschäft lag bei Ernst. Neben der Fotografie war er als Kunstmaler tätig. 1888 erlitt er einen Schlaganfall und zog sich nach Capri zurück.
Quellen
- Franz Hanfstaengl und Edgar Hanfstaengl (Wikipedia): Fotografen- und Verlegerfamilie Hanfstaengl.
- Hermann Nöldeke: Wilhelm Busch. München 1909 – „Jung München“, Freundschaft mit „Hanf“; Lebensdaten nach Angaben der Museumslandschaft Wilhelm Busch.

