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	<title>Du hast nach Hannover gesucht &#8226; Wilhelm Busch.de</title>
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	<description>Urvater des modernen Comics</description>
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	<title>Du hast nach Hannover gesucht &#8226; Wilhelm Busch.de</title>
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		<title>Eine Brücke von Busch zur Moderne: Comic-Salon mit Anke Feuchtenberger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 05:49:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Salon]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Busch Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1080" height="675" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?fit=1080%2C675&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?resize=770%2C481&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?resize=768%2C480&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?resize=16%2C10&amp;ssl=1 16w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?resize=700%2C438&amp;ssl=1 700w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><p>Erleben Sie Anke Feuchtenberger im Comic-Salon 2026 in Hannover. Einblicke in Graphic Novels und die Tradition von Wilhelm Busch. Jetzt mehr lesen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1080" height="675" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?fit=1080%2C675&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?w=1080&amp;ssl=1 1080w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?resize=770%2C481&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?resize=768%2C480&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?resize=16%2C10&amp;ssl=1 16w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/11/Museum-Wilhelm-Busch.jpg?resize=700%2C438&amp;ssl=1 700w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><h3 data-path-to-node="2">Das Wichtigste in Kürze</h3>
<ul data-path-to-node="3">
<li>
<p data-path-to-node="3,0,0"><b data-path-to-node="3,0,0" data-index-in-node="0">Termin:</b> Freitag, 17. April 2026, 18:00 – 19:30 Uhr.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,1,0"><b data-path-to-node="3,1,0" data-index-in-node="0">Ort:</b> Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a>.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,2,0"><b data-path-to-node="3,2,0" data-index-in-node="0">Gäste:</b> Künstlerin Anke Feuchtenberger im Gespräch mit der Comic-Expertin Katinka Kornacker.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,3,0"><b data-path-to-node="3,3,0" data-index-in-node="0">Inhalt:</b> Lesung aus „Der Spalt“ und „Genossin Kuckuck“, Einblicke in den künstlerischen Werdegang und die „Zeichnung als Denkform“.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,4,0"><b data-path-to-node="3,4,0" data-index-in-node="0">Kosten:</b> 12,00 € (regulär), 8,00 € (ermäßigt).</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,5,0"><b data-path-to-node="3,5,0" data-index-in-node="0">Bedeutung:</b> Feuchtenberger gilt als Wegbereiterin der deutschen Graphic Novel und steht in der Tradition grafischen Erzählens, die einst Wilhelm Busch begründete.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="6">Wenn am 17. April 2026 die Türen des Museums Wilhelm Busch im herrschaftlichen Georgengarten in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> zum Comic-Salon öffnen, begegnen sich zwei Welten, die untrennbar miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite das Erbe von Wilhelm Busch, dem „Ur-Vater des Comics“, und auf der anderen Seite das Werk von Anke Feuchtenberger, einer der einflussreichsten Protagonistinnen der zeitgenössischen grafischen Literatur in Deutschland.</p>
<h2 data-path-to-node="7">Die Evolution der Bildergeschichte: Von Busch bis Feuchtenberger</h2>
<p data-path-to-node="8">Wilhelm Busch revolutionierte im 19. Jahrhundert die visuelle Erzählweise. Mit über 30 veröffentlichten Bildergeschichten und einer weltweiten Verbreitung – allein „Max und Moritz“ wurde in über 200 Sprachen übersetzt und über 70 Millionen Mal in Deutschland verkauft – legte er den Grundstein für das, was wir heute als Comic kennen. Busch nutzte die Sequenzalität von Bild und Text, um gesellschaftliche Abgründe und menschliche Schwächen pointiert zu skizzieren.</p>
<p data-path-to-node="9">Anke Feuchtenberger führt diese Tradition auf eine moderne, avantgardistische Weise fort. Wo Busch den Reim und die klare Linie nutzte, setzt Feuchtenberger auf metaphorische Tiefe und eine poetische Bildsprache. Ihr jüngstes Werk „Genossin Kuckuck“, das 2024 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war, zeigt eindrucksvoll, wie das Medium Comic heute komplexe historische und private Narrative verwebt.</p>
<h2 data-path-to-node="10">Ein Abend im Zeichen der Graphic Novel</h2>
<p data-path-to-node="11">Der Comic-Salon bietet dem Publikum die seltene Gelegenheit, die Künstlerin im direkten Dialog zu erleben. Moderiert wird der Abend von der renommierten Comic-Expertin Katinka Kornacker (COMIX <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a>). Im Fokus stehen Lesungen aus dem Band „Der Spalt“ sowie Einblicke in „Genossin Kuckuck“.</p>
<p data-path-to-node="12">Feuchtenberger wird dabei über ihren künstlerischen Prozess berichten, den sie oft als „Zeichnen als Form des Denkens“ beschreibt. Für Liebhaber der grafischen Literatur ist dies eine Gelegenheit, die Entstehungsprozesse hinter den oft traumartigen und tiefgründigen Illustrationen zu verstehen. Die Verbindung zum Museum Wilhelm Busch unterstreicht zudem den Stellenwert der Graphic Novel als anerkannte Kunstform, die sich mutig aus dem Schatten der reinen Unterhaltungsliteratur herausgearbeitet hat.</p>
<h2 data-path-to-node="13">Die Bedeutung für die Comic-Kultur in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a></h2>
<p data-path-to-node="14"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> hat sich durch das Museum Wilhelm Busch längst als Zentrum für Karikatur und Zeichenkunst etabliert. Die regelmäßigen Comic-Salons sind ein Beleg dafür, dass das Haus nicht nur Verwalter eines historischen Erbes ist, sondern aktiv die Zukunft der grafischen Kunst mitgestaltet. In einer Zeit, in der visuelle Kommunikation immer wichtiger wird, bietet dieser Abend eine fundierte Reflexion über die Macht der Bilder.</p>
<p data-path-to-node="14">Abschließend lässt sich festhalten, dass der Comic-Salon mit Anke Feuchtenberger weit mehr als eine Lesung ist. Es ist eine Würdigung der grafischen Literatur, die den Bogen von den satirischen Wurzeln Wilhelm Buschs bis zur modernen, komplexen Graphic Novel spannt. Ein Pflichttermin für alle, die das Zusammenspiel von Wort und Bild in seiner höchsten Vollendung erleben möchten.</p>
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		<title>Auf den Spuren von Max und Moritz: Die ARTE-Dokumentation zu Wilhelm Busch</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/auf-den-spuren-von-max-und-moritz-die-arte-dokumentation-zu-wilhelm-busch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 06:46:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1280" height="720" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?fit=1280%2C720&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Arte Max und Moritz von Wilhelm Busch" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><p>Die ARTE-Doku über Wilhelm Busch im Überblick: Experten erklären seine Zeit in Wiedensahl, Ebergötzen und Hannover. Entdecke die Vorbilder für Max &#038; Moritz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/auf-den-spuren-von-max-und-moritz-die-arte-dokumentation-zu-wilhelm-busch/">Auf den Spuren von Max und Moritz: Die ARTE-Dokumentation zu Wilhelm Busch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1280" height="720" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?fit=1280%2C720&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Arte Max und Moritz von Wilhelm Busch" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?resize=770%2C433&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/03/maxresdefault.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><p data-path-to-node="3"><span class="">Die ARTE-Dokumentation aus dem <a href="https://www.arte.tv/de/videos/131447-000-A/max-und-moritz-zwei-schelme-aus-dem-hohen-norden/" target="_blank" rel="noopener">Magazin </a></span><i class="" data-path-to-node="3" data-index-in-node="39">Stadt, Land, Kunst</i><span class=""> nimmt uns mit auf eine atmosphärische Reise in das Niedersachsen des 19.</span><span class=""> Jahrhunderts.</span><span class=""> Anhand der Originalschauplätze zeichnet der Beitrag ein faszinierendes Porträt von Wilhelm Busch (1832–1908) – weg vom bloßen Kinderbuchautor,</span><span class=""> hin zum scharfsinnigen und oft melancholischen Beobachter menschlicher Abgründe.</span></p>
<h2 class="" data-path-to-node="4"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a>: Die dörfliche Stille und ein frühes Trauma</h2>
<p data-path-to-node="5"><span class="">In <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a>,</span><span class=""> dem Geburtsort des Künstlers,</span><span class=""> führt uns Tobias Deterding (Leiter der Museen im Wilhelm-Busch-Land) durch die prägenden frühen Jahre.</span><span class=""> Er macht deutlich,</span><span class=""> dass Buschs Werk ohne diese genaue dörfliche Beobachtungsgabe nicht denkbar wäre.</span><span class=""> Eine besondere Rolle spielen dabei Tiere:</span><span class=""> Deterding verweist auf eine Episode aus Buschs Kindheit,</span><span class="">in der er Zeuge einer Schweineschlachtung wurde.</span><span class=""> Dieses Erlebnis hat den sensiblen Jungen nachhaltig erschüttert und traumatisiert.</span><span class=""> Es erklärt seinen oft mitleidigen,</span><span class=""> aber auch drastischen Blick auf Kreaturen,</span><span class=""> der sich später in Werken wie dem </span><i class="" data-path-to-node="5" data-index-in-node="592">Heiligen Antonius von Padua</i><span class=""> entlud und sogar für Zensur durch die Kirche sorgte.</span></p>
<h2 class="" data-path-to-node="6"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/ebergoetzen/'>Ebergötzen</a>: Freiheit im <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl-altes-pfarrhaus/'>Pfarrhaus</a> und die echten Max und Moritz</h2>
<p data-path-to-node="7"><span class="">Ein weiterer wichtiger Halt der Dokumentation ist <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/ebergoetzen/'>Ebergötzen</a>.</span><span class=""> Hierhin kam Busch im Alter von neun Jahren zu seinem <a href='https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/personen/georg-kleine-onkel/'>Onkel</a>,</span><span class=""> Pastor Georg Kleine.</span><span class=""> Erika Grabbe von der Wilhelm-Busch-Mühle erläutert,</span><span class=""> wie entscheidend dieser Wechsel war.</span><span class="">Fernab der strengen und oft gewaltvollen Dorfschule bot das <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl-altes-pfarrhaus/'>Pfarrhaus</a> mit seiner großen Bibliothek einen „riesigen Glücksfall“ für Buschs intellektuelle und zeichnerische Bildung.</span></p>
<p data-path-to-node="8"><span class="">In <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/ebergoetzen/'>Ebergötzen</a> fand er zudem seinen besten Freund,</span><span class=""> den Müllersohn Erich Bachmann.</span><span class=""> Erika Grabbe zeigt auf,</span><span class=""> dass das Dorf damals sofort wusste,</span><span class=""> wer hinter den berühmten Lausbuben steckte:</span><span class=""> Der kräftige Erich mit den schwarzen Haaren ist Max,</span><span class=""> und der zeichnende Wilhelm ist Moritz.</span><span class=""> Die reale Bachmann-Mühle,</span><span class=""> die im Film zu sehen ist,</span><span class=""> wurde zur Kulisse für das bittere Ende der beiden Halunken.</span></p>
<h2 class="" data-path-to-node="9"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a>: Maschinenbau versus Miniaturporträts</h2>
<p data-path-to-node="10"><span class="">Die Kunsthistorikerin Ruth Brunngraber-Malottke beleuchtet im Anschluss Buschs Zeit in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> ab seinem 15.</span><span class="">Lebensjahr (heute beheimatet die Stadt passenderweise auch das bekannte Wilhelm-Busch-Museum).</span><span class=""> Hier wird der innerfamiliäre Konflikt des jungen Mannes greifbar:</span><span class=""> Der Vater wünschte sich eine Karriere im Maschinenbau,</span><span class=""> doch Wilhelm zeichnete lieber winzige Porträts zwischen seine mathematischen und geometrischen Notizen.</span><span class=""> Brunngraber-Malottke führt uns gedanklich in Gasthäuser wie den „Kaiser“,</span><span class=""> wo Busch die politische Unruhe der Revolution von 1848 aufsaugte.</span><span class=""> Beeinflusst von Philosophen wie Schopenhauer und Nietzsche,</span><span class=""> schärfte er hier seinen Blick für den Spießbürger (den „deutschen Michel“ mit Zipfelmütze) und die Physiognomie der Gesellschaft.</span></p>
<h2 class="" data-path-to-node="11">Der einsame Maler</h2>
<p data-path-to-node="12"><span class="">Am Ende seines Lebens kehrte Busch in die Einsamkeit nach <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a> zurück.</span><span class=""> Obwohl er als wohlhabender Künstler galt – dem sogar Kaiser Wilhelm II.</span><span class=""> zum Geburtstag gratulierte – mied er das Rampenlicht.</span><span class=""> Er malte im Verborgenen unzählige Landschafts- und Naturbilder im Stil der alten holländischen Meister.</span><span class=""> Er hielt sich selbst jedoch für „unwürdig“,</span><span class=""> diese Werke jemals auszustellen,</span><span class=""> und genoss ein Leben getreu seinem Zitat:</span><span class=""> „Wer einsam ist,</span><span class=""> der hat es gut.</span><span class="">“</span></p>
<p data-path-to-node="12"><iframe style="border: none; width: 100%; aspect-ratio: 16 / 9; margin: 0 auto; display: block; background-color: #000000;" title="Max und Moritz – zwei Schelme aus dem hohen Norden" src="https://www.arte.tv/embeds/de/131447-000-A?autoplay=false&amp;mute=0" allowfullscreen="allowfullscreen"><br />
</iframe></p>
<h2 data-path-to-node="14">Video-Highlights: 5 Schlüsselmomente</h2>
<p data-path-to-node="15">Für alle, die direkt zu den spannendsten Einordnungen der Experten springen möchten, haben wir hier die wichtigsten Zeitmarken der Dokumentation verlinkt:</p>
<ul>
<li><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=tmm6M86eRnQ&amp;t=118s" target="_blank" rel="noopener">01:58 – Das Kindheitstrauma</a></strong>: Tobias Deterding erklärt, wie das Miterleben einer Schweineschlachtung Buschs sensiblen Blick auf die Welt nachhaltig prägte.</li>
<li><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=tmm6M86eRnQ&amp;t=291s" target="_blank" rel="noopener">04:51 – Der Glücksfall Ebergötzen</a></strong>: Erika Grabbe über die befreiende Bildung im <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl-altes-pfarrhaus/'>Pfarrhaus</a> abseits der Rohrstock-Pädagogik.</li>
<li><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=tmm6M86eRnQ&amp;t=423s" target="_blank" rel="noopener">07:03 – Die echten Max und Moritz</a></strong>: Die Enthüllung der realen Vorbilder – vom Müllersohn Erich Bachmann bis zum jungen Wilhelm Busch selbst.</li>
<li><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=tmm6M86eRnQ&amp;t=541s" target="_blank" rel="noopener">09:01 – Heimliche Leidenschaft</a></strong>: Ruth Brunngraber-Malottke zeigt die versteckten Miniaturporträts in Buschs mathematischen Studienheften.</li>
<li><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=tmm6M86eRnQ&amp;t=773s" target="_blank" rel="noopener">12:53 – Der einsame Maler</a></strong>: Warum Busch seine Ölgemälde im Stil holländischer Meister zeitlebens vor der Öffentlichkeit versteckte.</li>
</ul>
<h2 data-path-to-node="18">Zusammenfassung</h2>
<ul data-path-to-node="19">
<li>
<p data-path-to-node="19,0,0"><b data-path-to-node="19,0,0" data-index-in-node="0"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a>:</b> Prägung durch ländliche Naturbeobachtungen und frühe Traumata.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="19,1,0"><b data-path-to-node="19,1,0" data-index-in-node="0"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/ebergoetzen/'>Ebergötzen</a>:</b> Akademische und kreative Förderung im <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl-altes-pfarrhaus/'>Pfarrhaus</a>; reale Vorbilder für <i data-path-to-node="19,1,0" data-index-in-node="81">Max und Moritz</i>.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="19,2,0"><b data-path-to-node="19,2,0" data-index-in-node="0"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a>:</b> Innerer Konflikt zwischen Ingenieurstudium und künstlerischer Berufung; Politisierung in der Großstadt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="19,3,0"><b data-path-to-node="19,3,0" data-index-in-node="0">Experten:</b> Fundierte Einordnungen durch Tobias Deterding (Wilhelm-Busch-Land), Erika Grabbe und Ruth Brunngraber-Malottke.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="19,4,0"><b data-path-to-node="19,4,0" data-index-in-node="0">Persönlichkeit:</b> Ein von Schopenhauer geprägter, melancholischer Satiriker, der im Alter die Isolation suchte.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="23"><b data-path-to-node="23" data-index-in-node="0">Quellen:</b></p>
<ul data-path-to-node="24">
<li>
<p data-path-to-node="24,0,0">ARTE-Dokumentation: <i data-path-to-node="24,0,0" data-index-in-node="20">Stadt, Land, Kunst – Max und Moritz: zwei Schelme aus dem hohen Norden</i> (März 2026). <a href="https://www.arte.tv/de/videos/131447-000-A/max-und-moritz-zwei-schelme-aus-dem-hohen-norden/" target="_blank" rel="noopener">Video</a></p>
</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/auf-den-spuren-von-max-und-moritz-die-arte-dokumentation-zu-wilhelm-busch/">Auf den Spuren von Max und Moritz: Die ARTE-Dokumentation zu Wilhelm Busch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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		<title>Wasserneck und Menschenfresser: Wilhelm Buschs unbekannte Märchenwelt in Wiedensahl</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/wasserneck-und-menschenfresser-wilhelm-buschs-unbekannte-maerchenwelt-in-wiedensahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 13:37:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildergeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Froschkuss]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiedensahl]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="2082" height="1600" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?fit=2082%2C1600&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Märchen-Kostümfest München 1862" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?w=2082&amp;ssl=1 2082w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=770%2C592&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=768%2C590&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=1536%2C1180&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=2048%2C1574&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=16%2C12&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 2082px) 100vw, 2082px" /><p>Das Wichtigste in Kürze Neue Sonderausstellung: &#8222;Wasserneck und Menschenfresser. Märchen anders erzählt&#8220; ab dem 15. April 2026 im Wilhelm Busch Geburtshaus in Wiedensahl. Unbekannte Facetten: Die Schau beleuchtet Buschs lebenslange Beschäftigung mit Märchen, seine Kunstmärchen und seinen Einfluss auf bekannte Motive wie den &#8222;Froschkuss&#8220;. Historische Raritäten: Präsentiert werden unter anderem Skripte zu einem Märchen-Kostümfest (1862) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wasserneck-und-menschenfresser-wilhelm-buschs-unbekannte-maerchenwelt-in-wiedensahl/">Wasserneck und Menschenfresser: Wilhelm Buschs unbekannte Märchenwelt in Wiedensahl</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2082" height="1600" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?fit=2082%2C1600&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Märchen-Kostümfest München 1862" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?w=2082&amp;ssl=1 2082w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=770%2C592&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=768%2C590&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=1536%2C1180&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=2048%2C1574&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2026/02/Maerchen-Kostuemfest-Muenchen-1862.jpg?resize=16%2C12&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 2082px) 100vw, 2082px" /><h3 data-path-to-node="2">Das Wichtigste in Kürze</h3>
<ul data-path-to-node="3">
<li>
<p data-path-to-node="3,0,0"><b data-path-to-node="3,0,0" data-index-in-node="0">Neue Sonderausstellung</b>: &#8222;Wasserneck und Menschenfresser. Märchen anders erzählt&#8220; ab dem 15. April 2026 im Wilhelm Busch <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Geburtshaus</a> in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a>.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,1,0"><b data-path-to-node="3,1,0" data-index-in-node="0">Unbekannte Facetten</b>: Die Schau beleuchtet Buschs lebenslange Beschäftigung mit Märchen, seine Kunstmärchen und seinen Einfluss auf bekannte Motive wie den &#8222;Froschkuss&#8220;.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,2,0"><b data-path-to-node="3,2,0" data-index-in-node="0">Historische Raritäten</b>: Präsentiert werden unter anderem Skripte zu einem Märchen-Kostümfest (1862) und das Libretto zum parodistischen Singspiel „Hansel und Gretel“.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,3,0"><b data-path-to-node="3,3,0" data-index-in-node="0">Vielfältige Exponate</b>: Neben Buschs Werken werden regionale Sammler wie die Brüder Colshorn sowie moderne Adaptionen in Filmen und Videospielen gezeigt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="3,4,0"><b data-path-to-node="3,4,0" data-index-in-node="0">Eröffnung</b>: Am 15. April 2026 um 14:00 Uhr mit einem Einführungsvortrag von Dr. Julian Auringer.</p>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p data-path-to-node="6">Wilhelm Busch ist weltweit als Pionier der Bildergeschichte und geistiger Vater des modernen Comics bekannt. Doch abseits von <i data-path-to-node="6" data-index-in-node="126">Max und Moritz</i> verbirgt sich ein Werkkomplex, der bisher nur selten im Rampenlicht stand: seine tiefe Verwurzelung in der Welt der Märchen. Das Wilhelm Busch <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Geburtshaus</a> in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a> widmet diesem Thema ab April 2026 die Sonderausstellung <b data-path-to-node="6" data-index-in-node="366">„Wasserneck und Menschenfresser. Märchen anders erzählt“</b>.</p>
<h3 data-path-to-node="7">Der &#8222;Froschkuss&#8220; und andere Busch-Innovationen</h3>
<p data-path-to-node="8">Obwohl die Brüder Grimm das Genre dominierten, setzte Busch eigene Akzente. Tatsächlich gilt er als Schöpfer des heute ikonischen Motivs des <b data-path-to-node="8" data-index-in-node="141">Froschkusses</b>, das in der klassischen Überlieferung der Grimms (wo der Frosch gegen die Wand geworfen wird) so nicht vorkam. Die Ausstellung dokumentiert, wie Busch zeitlebens Märchen sammelte, adaptierte und in eigene Kunstmärchen verwandelte.</p>
<h3 data-path-to-node="9">Hansel, Gretel und der Menschenfresser</h3>
<p data-path-to-node="10">Ein besonderes Highlight der Schau ist die Aufarbeitung von Buschs bühnenliterarischen Versuchen. Im Jahr 1862 verfasste er das Libretto für das Singspiel <b data-path-to-node="10" data-index-in-node="155">„Hansel und Gretel“</b> (Musik von Georg Kremplsetzer), das im Münchener Odeon uraufgeführt wurde. Anders als in der bekannten Oper von Humperdinck zeigt Busch hier eine parodistische, bisweilen düstere Version für Erwachsene: Die Kinder fliehen freiwillig vor der Stiefmutter, und die Hexe ist mit einem <b data-path-to-node="10" data-index-in-node="456">Menschenfresser</b> verheiratet.</p>
<p data-path-to-node="11">Der Titel der Ausstellung nimmt zudem Bezug auf das Gedicht „Die beiden Schwestern“, in dem der <b data-path-to-node="11" data-index-in-node="96">Wasserneck</b> – ein unheimlicher Wassergeist – eine zentrale, mahnende Rolle einnimmt.</p>
<h3 data-path-to-node="12">Regionale Bezüge und moderne Medien</h3>
<p data-path-to-node="13">Die Ausstellung weitet den Blick über Busch hinaus auf die regionale Märchenforschung. So werden die Sammlungen von <b data-path-to-node="13" data-index-in-node="116">Carl und Theodor Colshorn</b> präsentiert, die Mitte des 19. Jahrhunderts Märchen und Sagen im Raum <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> zusammentrugen und eng mit den Brüdern Grimm korrespondierten.</p>
<p data-path-to-node="14">Um den Bogen in die Gegenwart zu schlagen, thematisiert die Schau auch, wie Märchenmotive heute in <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="99">Kinofilmen und Computerspielen</b> weiterleben. Mitmachelemente und Hörstationen laden Besucher jeden Alters dazu ein, die „andere“ Art des Märchenerzählens aktiv zu entdecken.</p>
<blockquote>
<h3 data-path-to-node="16">Zusammenfassung</h3>
<p data-path-to-node="17">Die Sonderausstellung in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a> bietet einen faszinierenden Einblick in die märchenhafte Seite des großen Humoristen. Sie zeigt Wilhelm Busch nicht nur als Zeichner, sondern als Kenner und Umgestalter von Volkssagen, der mit dem &#8222;Wasserneck&#8220; und seinem &#8222;Hansel und Gretel&#8220;-Libretto bewies, dass Märchen weit mehr sein können als reine Kinderliteratur.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wasserneck-und-menschenfresser-wilhelm-buschs-unbekannte-maerchenwelt-in-wiedensahl/">Wasserneck und Menschenfresser: Wilhelm Buschs unbekannte Märchenwelt in Wiedensahl</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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		<title>200. Geburtstag von Wilhelm Busch: Jubiläum am 15. April 2032</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/interessantes-um-wilhelm-busch/200-geburtstag-von-wilhelm-busch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 11:26:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1422" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?fit=2560%2C1422&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Wilhelm Busch Geburtshaus" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?w=2560&amp;ssl=1 2560w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=768%2C427&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=1536%2C853&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=2048%2C1138&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Ein Blick voraus: Der 200. Geburtstag von Wilhelm Busch im Jahr 2032 Wilhelm Busch, der wohl einflussreichste humoristische Dichter und Zeichner Deutschlands, wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren. Seine Werke wie „Max und Moritz“ oder „Die fromme Helene“ sind zeitlose Klassiker der Weltliteratur und machen ihn zum Wegbereiter des modernen Comics. Am 15. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/interessantes-um-wilhelm-busch/200-geburtstag-von-wilhelm-busch/">200. Geburtstag von Wilhelm Busch: Jubiläum am 15. April 2032</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1422" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?fit=2560%2C1422&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Wilhelm Busch Geburtshaus" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?w=2560&amp;ssl=1 2560w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=768%2C427&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=1536%2C853&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=2048%2C1138&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/wiedensahl-Bearbeitet-Bearbeitet-Wiedensahl-Wilhelm-Busch-Geburtshaus-scaled.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><h2 data-path-to-node="11">Ein Blick voraus: Der 200. Geburtstag von Wilhelm Busch im Jahr 2032</h2>
<p data-path-to-node="12">Wilhelm Busch, der wohl einflussreichste humoristische Dichter und Zeichner Deutschlands, wurde am 15. April 1832 in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a> geboren. Seine Werke wie „Max und Moritz“ oder „Die fromme Helene“ sind zeitlose Klassiker der Weltliteratur und machen ihn zum Wegbereiter des modernen Comics. Am <b data-path-to-node="12" data-index-in-node="292">15. April 2032</b> jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal – ein Meilenstein für alle Liebhaber seiner spitzen Feder und seines hintergründigen Humors.</p>
<h2 data-path-to-node="13">Von <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a> in die Welt</h2>
<p data-path-to-node="13">Buschs Wiege stand im beschaulichen <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a> im Schaumburger Land. Hier verbrachte er seine Kindheit, bevor ihn sein Weg über <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/ebergoetzen/'>Ebergötzen</a>, <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/luethorst/'>Lüthorst</a> und die Kunstakademien in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/duesseldorf-und-wilhelm-busch/'>Düsseldorf</a>, Antwerpen und <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/muenchen-und-wilhelm-busch/'>München</a> schließlich wieder zurück in die Heimat und später nach <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/mechtshausen/'>Mechtshausen</a> führte. Jede dieser Stationen prägte seinen einzigartigen Blick auf die menschlichen Schwächen, die er malerisch und literarisch meisterhaft sezierte.</p>
<h2 data-path-to-node="14">Das große Jubiläumsjahr 2032</h2>
<p data-path-to-node="14">Auch wenn bis zum zweihundertsten Jubiläum noch einige Jahre vergehen, wirft das Ereignis bereits seine Schatten voraus. Die Gedenkstätten in <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="171"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a></b> (sein <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Geburtshaus</a>) und <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="205"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/ebergoetzen/'>Ebergötzen</a></b> (die Wilhelm-Busch-Mühle) sowie das <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="252">Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst</b> in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> bereiten sich darauf vor, das Erbe dieses Ausnahmekünstlers gebührend zu feiern.</p>
<p data-path-to-node="15">Wir halten Dich auf wilhelm-busch.de über alle Planungen, Sonderausstellungen und Veranstaltungen rund um den 200. Geburtstag auf dem Laufenden. Begleite uns auf der Reise zum großen Jubiläum und entdecke bis dahin die zeitlose Relevanz eines Mannes, der wusste: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“</p>
<hr data-path-to-node="16" />
<h3 data-path-to-node="17">Zusammenfassung</h3>
<ul data-path-to-node="18">
<li>
<p data-path-to-node="18,0,0"><b data-path-to-node="18,0,0" data-index-in-node="0">Termin:</b> Der 200. Geburtstag fällt auf den 15. April 2032.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="18,1,0"><b data-path-to-node="18,1,0" data-index-in-node="0">Bedeutung:</b> Wilhelm Busch (1832–1908) gilt als Urvater des Comics und bedeutender satirischer Dichter.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="18,2,0"><b data-path-to-node="18,2,0" data-index-in-node="0">Orte:</b> Fokus auf die Wirkungsstätten <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a> (Geburtsort), <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/ebergoetzen/'>Ebergötzen</a> und <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/mechtshausen/'>Mechtshausen</a>.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="18,3,0"><b data-path-to-node="18,3,0" data-index-in-node="0">Inhalt:</b> Vorschau auf kommende Jubiläumsaktivitäten und Würdigung des Lebenswerks.</p>
</li>
</ul>
<hr data-path-to-node="19" />
<p>P.S.: Ja, das ist weit vorausschauend!</p>
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		<title>Haarmann &#8211; Peer Meter &#038; Isabel Kreitz</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/media/haarmann-peer-meter-isabel-kreitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 08:06:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1422" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?fit=2560%2C1422&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Haarmann - Isabel Kreitz" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?w=2560&amp;ssl=1 2560w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=768%2C427&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=1536%2C853&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=2048%2C1138&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=300%2C166&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=360%2C200&amp;ssl=1 360w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>In der Graphic Novel &#8222;Haarmann&#8220; von Isabel Kreitz, basierend auf dem Szenario von Peer Meter, wird die wahre Geschichte des Serienmörders Fritz Haarmann erzählt, der in den 1920er Jahren in Hannover lebte und zahlreiche junge Männer ermordete. Die Handlung beginnt mit den Ermittlungen der Polizei, die im Zuge einer vermissten Person auf Haarmann aufmerksam wird. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/media/haarmann-peer-meter-isabel-kreitz/">Haarmann &#8211; Peer Meter &#038; Isabel Kreitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1422" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?fit=2560%2C1422&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Haarmann - Isabel Kreitz" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?w=2560&amp;ssl=1 2560w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=768%2C427&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=1536%2C853&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=2048%2C1138&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=300%2C166&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_6977-Isabel-Kreitz-scaled.jpg?resize=360%2C200&amp;ssl=1 360w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>In der Graphic Novel &#8222;Haarmann&#8220; von Isabel Kreitz, basierend auf dem Szenario von Peer Meter, wird die wahre Geschichte des Serienmörders Fritz Haarmann erzählt, der in den 1920er Jahren in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> lebte und zahlreiche junge Männer ermordete. Die Handlung beginnt mit den Ermittlungen der Polizei, die im Zuge einer vermissten Person auf Haarmann aufmerksam wird. Es werden Indizien gesammelt, die schließlich zu seiner Verhaftung führen.</p>
<p>Das Buch schildert Haarmanns grausame Taten und die manipulative Art, wie er seine Opfer in seine Gewalt brachte. Die Geschichte zeigt nicht nur die Verbrechen selbst, sondern auch die sozialen und politischen Umstände der Weimarer Republik, die es Haarmann ermöglichten, seine Mordserie so lange fortzusetzen. Dabei wird die Schwäche und Inkompetenz der damaligen Polizeiarbeit und Justiz kritisch beleuchtet.</p>
<p>Die Graphic Novel taucht tief in Haarmanns Psyche ein und zeichnet ein beklemmendes Bild von einem Mann, der in der Gesellschaft als Außenseiter lebte. Gleichzeitig wird das Leid seiner Opfer und deren Familien deutlich gemacht. Die düsteren Illustrationen von Kreitz verstärken die unheilvolle Atmosphäre und die Tragik der Ereignisse. Am Ende steht die Festnahme, der Prozess und schließlich die Hinrichtung Haarmanns, wodurch das Buch einen Bogen vom Beginn seiner Verbrechen bis zu seinem Ende spannt.</p>
<h2>Rezension</h2>
<p>Isabel Kreitz hat in Zusammenarbeit mit Peer Meter eine beeindruckende Graphic Novel geschaffen, die sowohl inhaltlich als auch visuell überzeugt. Während Kreitz mit ihren detaillierten Illustrationen den visuellen Stil prägt, ist es Peer Meter, der das Szenario und die Erzählstruktur entwickelt hat, um die Geschichte des berüchtigten Serienmörders Fritz Haarmann auf fesselnde Weise darzustellen.</p>
<p><b>Visuelle Gestaltung</b></p>
<p>Ein herausragendes Merkmal des Buches sind die filigranen Zeichnungen von Isabel Kreitz, die als äußerst gelungen bezeichnet werden können. Ihre detaillierten Illustrationen tragen maßgeblich dazu bei, die düstere Atmosphäre der Erzählung zu vermitteln und den Leser in die Zeit und den Ort des Geschehens zu versetzen.</p>
<p><b>Stimmung und Atmosphäre</b></p>
<p>Kreitz gelingt es meisterhaft, klare Stimmungen zu erzeugen, die den Leser in ihren Bann ziehen. Die visuelle Gestaltung unterstützt die beklemmende Thematik des Buches und schafft eine intensive Leseerfahrung, die lange nachwirkt.</p>
<p><b>Spannung und Erzählstruktur</b></p>
<p>Die durchdachte Erzählstruktur des Buches ist das Werk von Peer Meter. Es gelingt ihm, die komplexe Geschichte des Serienmörders Fritz Haarmann auf ansprechende Weise zu präsentieren und den Leser trotz der schwierigen Thematik von Anfang bis Ende zu fesseln.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>&#8222;Haarmann&#8220; von Isabel Kreitz und Peer Meter ist eine herausragende Graphic Novel, die durch Kreitz&#8216; visuelle Gestaltung, die erzeugte Atmosphäre und Meters spannende Erzählweise überzeugt. Das Buch ist optisch höchst ansprechend und schafft es, die düstere Geschichte des Serienmörders Fritz Haarmann auf eine fesselnde Art und Weise zu vermitteln. Trotz kleinerer Kritikpunkte ist &#8222;Haarmann&#8220; ein empfehlenswertes Werk für Liebhaber anspruchsvoller Graphic Novels und diejenigen, die sich für historische Kriminalfälle interessieren.</p>
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		<title>Max und Moritz Preis</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/max-und-moritz-preis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 08:43:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="1134" height="1150" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?fit=1134%2C1150&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Comic-Salon" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?w=1134&amp;ssl=1 1134w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=759%2C770&amp;ssl=1 759w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=768%2C779&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=16%2C16&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 1134px) 100vw, 1134px" /><p>Der Max und Moritz-Preis ist die renommierteste Auszeichnung für Comic-Künstler und grafische Literatur im deutschsprachigen Raum. Seit seiner Gründung im Jahr 1984 durch die Stadt Erlangen wird er alle zwei Jahre im Rahmen des Internationalen Comic-Salons verliehen. Der Name des Preises ist dabei kein Zufall: Er ist eine direkte Hommage an das Werk von Wilhelm [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1134" height="1150" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?fit=1134%2C1150&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Comic-Salon" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?w=1134&amp;ssl=1 1134w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=759%2C770&amp;ssl=1 759w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=768%2C779&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=16%2C16&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 1134px) 100vw, 1134px" /><p data-path-to-node="12">Der <b data-path-to-node="12" data-index-in-node="4"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/max-und-moritz-preis/'>Max und Moritz-Preis</a></b> ist die renommierteste Auszeichnung für Comic-Künstler und grafische Literatur im deutschsprachigen Raum. Seit seiner Gründung im Jahr 1984 durch die Stadt <a href='https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/max-und-moritz-preis/'>Erlangen</a> wird er alle zwei Jahre im Rahmen des <b data-path-to-node="12" data-index-in-node="228">Internationalen Comic-Salons</b> verliehen. Der Name des Preises ist dabei kein Zufall: Er ist eine direkte Hommage an das Werk von <b data-path-to-node="12" data-index-in-node="356">Wilhelm Busch</b>, dessen „Bubengeschichte in sieben Streichen“ (1865) weltweit als einer der wichtigsten Vorläufer des modernen Comics gilt.</p>
<h4 data-path-to-node="13">Die Verbindung zwischen Tradition und Moderne</h4>
<p data-path-to-node="14">Während Wilhelm Busch in <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="25"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a></b> und <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="40"><a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a></b> mit seinen pointierten Bildergeschichten und seinem unverwechselbaren Zeichenstil die Grundlagen für das Zusammenspiel von Bild und Text legte, führt der <a href='https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/max-und-moritz-preis/'>Max und Moritz-Preis</a> dieses Erbe in die Gegenwart. Der Preis erkennt den Comic als eigenständige und wertvolle Kunstform an – ein Status, für den Buschs Werk den Weg geebnet hat.</p>
<h4 data-path-to-node="15">Kategorien und Auswahlprozess</h4>
<p data-path-to-node="16">Eine unabhängige Fachjury, berufen durch die Stadt <a href='https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/max-und-moritz-preis/'>Erlangen</a>, sichtet hunderte von Neuerscheinungen, um die herausragendsten Leistungen zu prämieren. Zu den wichtigsten Kategorien gehören:</p>
<ul data-path-to-node="17">
<li>
<p data-path-to-node="17,0,0"><b data-path-to-node="17,0,0" data-index-in-node="0">Beste/r deutschsprachige/r Comic-Künstler/in</b></p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="17,1,0"><b data-path-to-node="17,1,0" data-index-in-node="0">Bester deutschsprachiger Comic</b></p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="17,2,0"><b data-path-to-node="17,2,0" data-index-in-node="0">Bester internationaler Comic</b></p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="17,3,0"><b data-path-to-node="17,3,0" data-index-in-node="0">Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk</b></p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="17,4,0"><b data-path-to-node="17,4,0" data-index-in-node="0">Publikumspreis</b> (hier entscheiden die Leser direkt mit)</p>
</li>
</ul>
<h4 data-path-to-node="18">Bedeutung für die Comic-Szene</h4>
<p data-path-to-node="19">Der Preis ist weit mehr als eine bloße Trophäe. Er dient als Qualitätssiegel für Verlage und Buchhandel und fördert die öffentliche Wahrnehmung von Comics und Graphic Novels. Für junge Talente ist die Nominierung oft der Durchbruch auf dem Buchmarkt.</p>
<p data-path-to-node="20">Wilhelm Busch hätte vermutlich mit einem schmunzelnden Auge auf die Vielfalt der heutigen Comic-Landschaft geblickt. Dass seine „bösen Buben“ noch heute Pate für die höchste Auszeichnung der Branche stehen, unterstreicht die zeitlose Relevanz seines Schaffens.</p>
<h3 data-path-to-node="7">Zusammenfassung</h3>
<ul data-path-to-node="8">
<li>
<p data-path-to-node="8,0,0"><b data-path-to-node="8,0,0" data-index-in-node="0">Bedeutung:</b> Der bedeutendste Preis für grafische Literatur im deutschsprachigen Raum.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,1,0"><b data-path-to-node="8,1,0" data-index-in-node="0">Namensgeber:</b> Hommage an Wilhelm Buschs berühmteste Bildergeschichte von 1865.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,2,0"><b data-path-to-node="8,2,0" data-index-in-node="0">Turnus:</b> Verleihung alle zwei Jahre beim Internationalen Comic-Salon <a href='https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/max-und-moritz-preis/'>Erlangen</a>.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,3,0"><b data-path-to-node="8,3,0" data-index-in-node="0">Kategorien:</b> Auszeichnungen u. a. für das Lebenswerk, beste Künstler und Newcomer.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,4,0"><b data-path-to-node="8,4,0" data-index-in-node="0">Verbindung:</b> Würdigung der modernen Fortführung von Buschs Pionierarbeit in der sequenziellen Kunst.</p>
</li>
</ul>
<h3 data-path-to-node="8"><span style="font-size: 16px;">Quellen:</span></h3>
<p>[1] <a href="https://www.comic-salon.de/de/max-und-moritz-preis">comic-salon.de/de/max-und-moritz-preis</a><br />
[2] <a href="https://www.comic-salon.de/de/max-und-moritz-preis-2022">comic-salon.de/de/max-und-moritz-preis-2022</a><br />
[3] <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Max-und-Moritz-Preis">Wikipedia-Artikel über Max-und-Moritz-Preis</a><br />
[4] <a href="https://www.ndr.de/kultur/buch/Tanja-Esch-gewinnt-Max-und-Moritz-Preis-2024,maxundmoritzpreis102.html">ndr.de/kultur/buch/Tanja-Esch-gewinnt-Max-und-Moritz-Preis-2024,maxundmoritzpreis102.html</a><br />
[5] <a href="https://www.comic.de/2024/06/max-und-moritz-preis-2024-die-gewinnerinnen/">comic.de/2024/06/max-und-moritz-preis-2024-die-gewinnerinnen/</a><br />
[6] <a href="https://www.oebib.de/beitraege/max-und-moritz-preis-und-digitaler-comic-salon">Max und Moritz-Preis und Digitaler Comic-Salon</a></p>
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		<title>Hannover und Wilhelm Busch</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover-und-wilhelm-busch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2024 08:12:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1422" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?fit=2560%2C1422&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Hannover Luftbild um 1850" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?w=2560&amp;ssl=1 2560w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=768%2C427&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=1536%2C853&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=2048%2C1138&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Wilhelm Busch hatte eine prägende Zeit in Hannover, wo er von 1847 bis 1851 Maschinenbau an der Polytechnischen Schule studierte, der heutigen Leibniz Universität Hannover. Diese Ausbildung wurde durch den Wunsch seines Vaters initiiert, der sich eine Karriere seines Sohnes in der Technik vorstellte. Trotz seiner Anfangserfolge in diesem Bereich entschied sich Busch jedoch bald, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1422" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?fit=2560%2C1422&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Hannover Luftbild um 1850" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?w=2560&amp;ssl=1 2560w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=768%2C427&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=1536%2C853&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=2048%2C1138&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/06/Hannover_Luftbild_um_1850-1850-Hannover-scaled.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Wilhelm Busch hatte eine prägende Zeit in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a>, wo er von 1847 bis 1851 Maschinenbau an der <a href="https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/profil/geschichte/chronik/entwicklung-der-polytechnischen-schule" target="_blank" rel="noopener">Polytechnischen Schule</a> studierte, der heutigen Leibniz Universität <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a>. Diese Ausbildung wurde durch den Wunsch seines Vaters initiiert, der sich eine Karriere seines Sohnes in der Technik vorstellte. Trotz seiner Anfangserfolge in diesem Bereich entschied sich Busch jedoch bald, seiner künstlerischen Neigung zu folgen.</p>
<p>Während seiner Zeit in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> entwickelte Busch nicht nur seine technischen Fähigkeiten, sondern knüpfte auch Kontakte im kulturellen und künstlerischen Milieu der Stadt. Er kam mit verschiedenen Künstlern und Intellektuellen in Kontakt, was seine künstlerische Entwicklung beeinflusste. Insbesondere die künstlerische Szene in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> zu dieser Zeit, die geprägt war von der Romantik und der aufkommenden Realismusbewegung, mag ihn inspiriert haben.</p>
<p>Nachdem er das Maschinenbaustudium abgebrochen hatte, wechselte Busch 1851 zur Kunstakademie in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/duesseldorf-und-wilhelm-busch/'>Düsseldorf</a> und später nach Antwerpen, um Malerei zu studieren. Dennoch blieb <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> ein wichtiger Bezugspunkt in seinem Leben. Er kehrte später nach <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> zurück und etablierte sich als satirischer Zeichner und Autor humoristischer Werke, die ihn zu einem bedeutenden Vertreter der deutschen Literatur und Karikatur machten.</p>
<p>Die Stadt <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> selbst hat Busch in seiner Autobiografie und in verschiedenen Briefen als prägenden Einfluss beschrieben. Sein früher Aufenthalt dort als Student und die späteren Besuche haben seine Weltsicht und seinen künstlerischen Stil beeinflusst. <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> bleibt somit nicht nur ein geografischer Ort in der Lebensgeschichte von Wilhelm Busch, sondern auch ein Ort kultureller und persönlicher Bedeutung für sein Werk und seine Entwicklung als Künstler.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover-und-wilhelm-busch/">Hannover und Wilhelm Busch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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		<title>Friedrich Warnecke &#8211; Freund</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/personen/friedrich-warnecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2024 13:49:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(geb. 21.4.1837 in Dehmke, gest. 25.11.1894 in Berlin) Wilhelm Busch war kein Historiker, doch er interessierte sich sehr für alte Geschichten. Diese Leidenschaft teilte er mit Friedrich Warnecke, den er bei Verwandten in Hameln kennenlernte. Busch unterstützte seinen Freund dabei, Wappen in Kirchen, Dörfern, Klöstern und Schlössern zu erfassen und zu zeichnen. Diese Tätigkeit bereitete [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/personen/friedrich-warnecke/">Friedrich Warnecke &#8211; Freund</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(geb. 21.4.1837 in Dehmke, gest. 25.11.1894 in Berlin)</p>
<p>Wilhelm Busch war kein Historiker, doch er interessierte sich sehr für alte Geschichten. Diese Leidenschaft teilte er mit Friedrich Warnecke, den er bei Verwandten in Hameln kennenlernte. Busch unterstützte seinen Freund dabei, Wappen in Kirchen, Dörfern, Klöstern und Schlössern zu erfassen und zu zeichnen. Diese Tätigkeit bereitete ihm viel Freude und er entwickelte dabei großen Eifer. Mit den Wappen, die Busch mit hartem Bleistift nicht größer als eineinhalb Zentimeter zeichnete, übermittelte er seinem Freund Informationen über adlige Wappenbesitzer, erzählte Anekdoten und Schauergeschichten aus alter Zeit, schrieb Familiennachrichten aus alten Chroniken sowie Inschriften aus Urkunden und Grabmalen ab.</p>
<p>Friedrich Warnecke war Heraldiker, Kunsthistoriker und Gründer des heraldischen Vereins „Zum Kleeblatt“ in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a>, den es noch heute gibt. Wilhelm Busch lernte den fünf Jahre jüngeren Warnecke 1853 kennen, als er auf dem Weg nach <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/luethorst/'>Lüthorst</a> dort Station machte. Ihre Freundschaft hielt bis zu Warneckes <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/mechtshausen/'>Tod</a> im Jahr 1894.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/personen/friedrich-warnecke/">Friedrich Warnecke &#8211; Freund</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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		<title>Otto Nöldeke &#8211; Neffe</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2024 13:45:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(geb. 5.12.1867 in Wiedensahl, gest. 5.1.1948 in Kleefeld/Hannover, Beisetzung in Lüthorst) Wilhelms jüngster Neffe, Otto Nöldeke, hatte wohl das entspannteste Verhältnis zu seinem Onkel. Gemeinsam unternahmen sie mehrere Reisen. Als seine Mutter Fanny im Alter zu ihm ziehen wollte, nahm er sowohl sie als auch Onkel Wilhelm in seine Familie auf. Wilhelm Busch erlebte die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(geb. 5.12.1867 in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a>, gest. 5.1.1948 in Kleefeld/<a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a>, Beisetzung in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/luethorst/'>Lüthorst</a>)</p>
<p>Wilhelms jüngster Neffe, Otto Nöldeke, hatte wohl das entspannteste Verhältnis zu seinem <a href='https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/personen/georg-kleine-onkel/'>Onkel</a>. Gemeinsam unternahmen sie mehrere Reisen. Als seine Mutter Fanny im Alter zu ihm ziehen wollte, nahm er sowohl sie als auch <a href='https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/personen/georg-kleine-onkel/'>Onkel</a> Wilhelm in seine Familie auf. Wilhelm Busch erlebte die Geburten von drei Kindern; allerdings verstarben Hans (1899) und Ursula (1904) jeweils innerhalb eines Jahres. Er genoss das Familienleben bis zu seinem <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/mechtshausen/'>Tod</a> 1908 und war „mittendrin“. Hier beobachtete er zum Beispiel seine Großnichte Anneliese: „Sie imitiert das Schneuzen ins Taschentuch, und wenn ein Krümel auf dem Tisch liegt, entdeckt sie ihn sofort und tippt mit dem Finger darauf.“</p>
<p>Otto Nöldeke, der jüngste Sohn von Fanny und Hermann Nöldeke, bestand 1887 in Bückeburg sein Abitur mit Auszeichnung. Ab Mai 1894 lebte und arbeitete er als Pfarrer in Hunteburg, ab 1898 in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/mechtshausen/'>Mechtshausen</a>. Er war verheiratet mit Else Meyer, einer Enkelin von Pastor Kleine und gleichzeitig seiner Großcousine. Die Schwester von Grete Meyer, mit der Busch regelmäßig Briefe schrieb, hatte drei Jahre lang als Haustochter bei Fanny und Wilhelm Busch im Wiedensahler Pfarrwitwenhaus gelebt. Otto und Else bekamen fünf Kinder.</p>
<p>Ab 1907 betätigte sich Otto Nöldeke als Familienarchivar. Nach Buschs <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/mechtshausen/'>Tod</a> 1908 ordnete er dessen Nachlass. Schon 1905 hatte Wilhelm Busch ihm das versiegelte Manuskript von „Hernach“ zur posthumen Veröffentlichung übergeben. Es erschien bei Lothar Joachim, dem ehemaligen Geschäftsführer bei Bassermann. Otto Nöldeke ließ zudem unter dem Titel „Schein und Sein“ 75 Gedichte drucken, die eigentlich nicht für die Veröffentlichung vorgesehen waren.</p>
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		<title>Georg Kleine &#8211; Großvater</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2024 13:05:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(1775 – 1820) Wilhelm Buschs Großvater, den er selbst nicht mehr kennenlernte, stammte aus Hattendorf. Als Militärarzt in hannoverschen Diensten war er in Hameln stationiert, als er um 1800 Amalie Wiederhold kennenlernte. Warum er 1801 Hameln fast fluchtartig verließ, um sich zunächst allein in Wiedensahl niederzulassen, kann nur vermutet werden. Das Kurfürstentum Hannover stand kurz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(1775 – 1820)</p>
<p>Wilhelm Buschs Großvater, den er selbst nicht mehr kennenlernte, stammte aus Hattendorf. Als Militärarzt in hannoverschen Diensten war er in Hameln stationiert, als er um 1800 Amalie Wiederhold kennenlernte. Warum er 1801 Hameln fast fluchtartig verließ, um sich zunächst allein in <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/wiedensahl/'>Wiedensahl</a> niederzulassen, kann nur vermutet werden. Das Kurfürstentum <a href='https://www.wilhelm-busch.de/orte/hannover/'>Hannover</a> stand kurz davor, in kriegerische Auseinandersetzungen mit Frankreich verwickelt zu werden. Vielleicht wollte Georg Kleine einem Kriegseinsatz entgehen. Dabei hatte er möglicherweise das Schicksal seines Vaters Carl Philipp Kleine vor Augen, der als hessischer Soldat auf Seiten der Engländer im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776–1783) als Militärarzt eingesetzt worden war. Obwohl er aus Amerika zurückkehrte, verstarb er kurz darauf im Alter von nur 40 Jahren.</p>
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