Die ARTE-Sendung Stadt, Land, Kunst widmete Wilhelm Busch im März 2026 eine Dokumentation mit dem Titel „Max und Moritz: zwei Schelme aus dem hohen Norden“. Der Beitrag führt zu den Originalschauplätzen in Niedersachsen und zeichnet ein Porträt Buschs jenseits des reinen Kinderbuchautors.
Wiedensahl und Ebergötzen
Tobias Deterding, Leiter der Museen im Wilhelm-Busch-Land, führt durch Buschs Kindheit in Wiedensahl und die prägende Rolle genauer Naturbeobachtung für sein späteres Werk. In Ebergötzen, wohin Busch im Alter von neun Jahren zu seinem Onkel, Pastor Georg Kleine, kam, erläutert Erika Grabbe von der Wilhelm-Busch-Mühle, wie wichtig diese Zeit fernab der strengen Dorfschule für seine Bildung war. Dort fand Busch auch seinen Freund, den Müllersohn Erich Bachmann – im Dorf soll bekannt gewesen sein, wer hinter Max und Moritz steckte.
Hannover
Die Kunsthistorikerin Ruth Brunngraber-Malottke beleuchtet Buschs Zeit in Hannover ab 1847, wo er auf Wunsch des Vaters Maschinenbau am Polytechnikum studierte, nebenbei aber bereits zeichnete – ein Konflikt zwischen der väterlichen Berufswahl und seiner künstlerischen Neigung.
Video
Quelle
ARTE, Stadt, Land, Kunst – „Max und Moritz: zwei Schelme aus dem hohen Norden“ (März 2026). Video bei ARTE.





