Der Hans-Huckebein-Preis für humoristische und satirische Versdichtung wird seit 2013 gemeinsam mit dem Wilhelm-Busch-Preis vergeben – von der Stiftung Sparkasse Schaumburg, der Schaumburger Landschaft und den Schaumburger Nachrichten. Er ist nach der berühmtesten Rabenfigur Wilhelm Buschs benannt, dem Unglücksraben aus der Bildergeschichte Hans Huckebein, der Unglücksrabe (1867).
Anders als der Wilhelm-Busch-Preis, der sich an bereits etablierte Autorinnen, Autoren, Zeichnerinnen und Zeichner richtet, ist der Hans-Huckebein-Preis offen für alle: Ausgezeichnet werden humoristische und satirische Gedichte in der Tradition Wilhelm Buschs – ausdrücklich auch von Menschen, die bislang „nur für die Schublade“ geschrieben haben. Die eingereichten Texte müssen unveröffentlicht sein; eine unabhängige Jury wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Das Preisgeld von insgesamt 2.500 € kann auf mehrere Personen gestaffelt werden.
Preisträgerinnen und Preisträger
- 2024 – Kai Wenzel (1. Preis, Finn muss ins Bett); Florian Kottmair und Jana E. Hentzschel (2. Preis, Langer Sonntag / Monika, die Zustellfrau)
- 2021 – Juliane Kaelberlah (Die Videokonferenz)
- 2019 – Volker Henning (1. Preis, Mäusehochzeit); Dieter Brandl (2. Preis, Das Match)
- 2017 – Dieter Brandl (1. Preis); Werner Schwuchow (2. Preis)
- 2015 – Roland Kielmann (1. Preis); Volker Henning, Reiner Koch und Arno Meiser (2. Preis)
- 2013 – Volker Henning und Dieter Brandl
2026 wird der Hans-Huckebein-Preis im Rahmen der Wilhelm-Busch-Preisverleihung am 17. September im Wilhelm-Busch-Gymnasium in Stadthagen verliehen; die Bewerbungsfrist für die Ausschreibung 2026 endete am 28. Februar 2026, die Namen der Preisträgerinnen und Preisträger stehen zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Seite noch nicht fest.
Teilnahme
Der Wettbewerb richtet sich an alle, die humoristische oder satirische Verse im Sinne Wilhelm Buschs schreiben – ob mit oder ohne bisherige Veröffentlichungen. Pro Bewerbung können bis zu drei bislang unveröffentlichte Texte (insgesamt max. 3.500 Zeichen inklusive Leerzeichen) eingereicht werden. Die aktuellen Teilnahmebedingungen und der Einsendeschluss für die jeweils laufende Ausschreibung stehen auf der offiziellen Seite des Wilhelm-Busch-Preises.
Das Wichtigste in Kürze
- Zweck: Auszeichnung für humoristische und satirische Versdichtung in der Tradition Wilhelm Buschs, offen für bislang unveröffentlichte Autorinnen und Autoren.
- Seit: 2013, im selben Zweijahresrhythmus wie der Wilhelm-Busch-Preis.
- Träger: Sparkasse Schaumburg, Schaumburger Landschaft und Schaumburger Nachrichten.
- Dotierung: 2.500 € (auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger staffelbar).
- Namensgeber: Hans Huckebein, der Unglücksrabe (1867).
Quelle
Preisträgerliste und Teilnahmebedingungen nach der offiziellen Seite wilhelm-busch-preis.de sowie Wikipedia: Wilhelm-Busch-Preis.



