Florian Kottmair, Preisträger des Hans-Huckebein-Preises 2026

Hans-Huckebein-Preis

Der Hans-Huckebein-Preis für humoristische und satirische Versdichtung wird seit 2013 gemeinsam mit dem Wilhelm-Busch-Preis vergeben – von der Stiftung Sparkasse Schaumburg, der Schaumburger Landschaft und den Schaumburger Nachrichten. Er ist nach der berühmtesten Rabenfigur Wilhelm Buschs benannt, dem Unglücksraben aus der Bildergeschichte Hans Huckebein, der Unglücksrabe (1867).

Anders als der Wilhelm-Busch-Preis, der sich an bereits etablierte Autorinnen, Autoren, Zeichnerinnen und Zeichner richtet, ist der Hans-Huckebein-Preis offen für alle: Ausgezeichnet werden humoristische und satirische Gedichte in der Tradition Wilhelm Buschs – ausdrücklich auch von Menschen, die bislang „nur für die Schublade“ geschrieben haben. Die eingereichten Texte müssen unveröffentlicht sein; eine unabhängige Jury wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Das Preisgeld von insgesamt 2.500 € kann auf mehrere Personen gestaffelt werden.

Preisträgerinnen und Preisträger

  • 2026 – Florian Kottmair (Gedicht „Planmäßig“)
  • 2024 – Kai Wenzel (1. Preis, Finn muss ins Bett); Florian Kottmair und Jana E. Hentzschel (2. Preis, Langer Sonntag / Monika, die Zustellfrau)
  • 2021 – Juliane Kaelberlah (Die Videokonferenz)
  • 2019 – Volker Henning (1. Preis, Mäusehochzeit); Dieter Brandl (2. Preis, Das Match)
  • 2017 – Dieter Brandl (1. Preis); Werner Schwuchow (2. Preis)
  • 2015 – Roland Kielmann (1. Preis); Volker Henning, Reiner Koch und Arno Meiser (2. Preis)
  • 2013 – Volker Henning und Dieter Brandl

2026 wurde der Hans-Huckebein-Preis im Rahmen der Wilhelm-Busch-Preisverleihung am 17. September im Wilhelm-Busch-Gymnasium in Stadthagen verliehen. Er ging an Florian Kottmair für sein Gedicht „Planmäßig“.

Teilnahme

Der Wettbewerb richtet sich an alle, die humoristische oder satirische Verse im Sinne Wilhelm Buschs schreiben – ob mit oder ohne bisherige Veröffentlichungen. Pro Bewerbung können bis zu drei bislang unveröffentlichte Texte (insgesamt max. 3.500 Zeichen inklusive Leerzeichen) eingereicht werden. Die aktuellen Teilnahmebedingungen und der Einsendeschluss für die jeweils laufende Ausschreibung stehen auf der offiziellen Seite des Wilhelm-Busch-Preises.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zweck: Auszeichnung für humoristische und satirische Versdichtung in der Tradition Wilhelm Buschs, offen für bislang unveröffentlichte Autorinnen und Autoren.
  • Seit: 2013, im selben Zweijahresrhythmus wie der Wilhelm-Busch-Preis.
  • Träger: Sparkasse Schaumburg, Schaumburger Landschaft und Schaumburger Nachrichten.
  • Dotierung: 2.500 € (auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger staffelbar).
  • Namensgeber: Hans Huckebein, der Unglücksrabe (1867).

Quelle

Preisträgerliste und Teilnahmebedingungen nach der offiziellen Seite wilhelm-busch-preis.de sowie Wikipedia: Wilhelm-Busch-Preis.

Häufige Fragen

Was ist der Hans-Huckebein-Preis?

Ein Preis für humoristische und satirische Versdichtung, der seit 2013 gemeinsam mit dem Wilhelm-Busch-Preis vergeben wird. Er ist nach dem Unglücksraben aus „Hans Huckebein, der Unglücksrabe“ (1867) benannt und mit insgesamt 2.500 Euro dotiert.

Wer kann sich für den Hans-Huckebein-Preis bewerben?

Alle, die humoristische oder satirische Verse im Sinne Wilhelm Buschs schreiben, auch ohne bisherige Veröffentlichungen. Eingereicht werden bis zu drei unveröffentlichte Texte mit insgesamt höchstens 3.500 Zeichen inklusive Leerzeichen. Die aktuellen Bedingungen stehen auf der offiziellen Seite des Wilhelm-Busch-Preises.

Wer gewann den Hans-Huckebein-Preis 2026?

Florian Kottmair mit dem Gedicht „Planmäßig“. Verliehen wurde der Preis am 17. September 2026 in Stadthagen, im Rahmen der Wilhelm-Busch-Preisverleihung.