Der Wilhelm-Busch-Preis für satirische und humoristische Zeichenkunst geht 2026 an den Wiener Comiczeichner und Illustrator Nicolas Mahler (*1969). Die Jury würdigt damit einen der profiliertesten Vertreter der zeitgenössischen grafischen Literatur.
Zur Person
Mahler ist international vor allem für seine Literaturadaptionen bekannt – unter anderem nach James Joyce, Franz Kafka und Lewis Carroll – sowie für autobiografisch angelegte Werke wie die „Goldgruber-Chroniken“. Sein reduzierter, unverwechselbarer Strich steht in der Tradition von Humoristen wie Wilhelm Busch, E. O. Plauen und Loriot.
Der Preis
Der Wilhelm-Busch-Preis wird von der Schaumburger Landschaft, den Schaumburger Nachrichten und der Sparkasse Schaumburg getragen und seit 2011 alle zwei Jahre vergeben. Zu den bisherigen Preisträger*innen zählen unter anderem Loriot, Robert Gernhardt und Hilke Raddatz (2024). Die Verleihung fand am 17. September 2026 in Stadthagen statt; anlässlich der Auszeichnung zeigt das Wilhelm Busch Geburtshaus eine Ausstellung mit Originalen und Drucken des Künstlers.
Quelle
Schaumburger Landschaft; Pressemitteilung Wilhelm Busch Land Wiedensahl.



