Kränzchen

„Kränzchen“ ist ein kurzes Gedicht aus Wilhelm Buschs Sammlung „Zu guter Letzt“ (1904).

In der ersten Nacht des Maien
Läßt’s den Hexen keine Ruh.
Sich gesellig zu erfreuen,
Eilen sie dem Brocken zu.

Dorten haben sie ihr Kränzchen.
Man verleumdet, man verführt,
Macht ein lasterhaftes Tänzchen,
Und der Teufel präsidiert.

Zum Gedicht

Busch schildert die Walpurgisnacht auf dem Brocken als geselliges Kränzchen: Man verleumdet, tanzt „ein lasterhaftes Tänzchen“, „und der Teufel präsidiert“.

Weitere Gedichte aus „Zu guter Letzt“

Quelle

Wilhelm Busch: Zu guter Letzt. Bassermann, München 1904. Text nach Wikisource (Historisch-kritische Gesamtausgabe, Band 4).