Grete Fehlow

Grete Fehlow (geboren um 1860, gestorben 1946) war eine Nichte von Alwine Busch, der Frau von Wilhelm Buschs Bruder Gustav. Für Wilhelm Busch war sie damit eine angeheiratete Nichte.

Verbindung zu Wilhelm Busch

Wilhelm Busch war unverheiratet; Alwine war die Frau seines Bruders Gustav in Wolfenbüttel, nicht seine eigene. In deren Haushalt lernte Busch die junge Grete Fehlow kennen, eine Nichte Alwines. Er hatte ein herzliches Verhältnis zu ihr und nannte sie „Nichte Grete“, obwohl keine Blutsverwandtschaft bestand. Busch widmete ihr das Gedicht „An meine Nichte Grete“. Zu ihrer Hochzeit im November 1883 mit einem Wolfenbütteler Gastwirt reiste er nicht an, schickte aber ein Kochbuch mit den Versen: „Es wird behauptet und mit Grund, ein nützlich Werkzeug sei der Mund!“

Zur Person

Grete Fehlow stammte aus Berlin und hielt sich zeitweise bei ihrer Tante Alwine in Wolfenbüttel auf, wo Wilhelm Busch häufig zu Gast war. 1881 zeichnete Busch sie mehrfach; erhalten ist unter anderem ein Skizzenbuchblatt „Grete Fehlow“.

Quellen

  • Wilhelm Busch (Wikipedia): Wolfenbütteler Jahre, Familie des Bruders Gustav, unverheiratet geblieben.
  • Hermann Nöldeke: Wilhelm Busch. München 1909 – Verhältnis zu Grete Fehlow; Lebensdaten nach Angaben der Museumslandschaft Wilhelm Busch.