Erich Bachmann

Erich Bachmann (geboren 1832 in Ebergötzen, gestorben am 13. August 1907 in Bad Ems) war Müller in Ebergötzen und der älteste Freund Wilhelm Buschs.

Verbindung zu Wilhelm Busch

Am Tag nach seiner Ankunft in Ebergötzen lernte der neunjährige Wilhelm Busch 1841 den gleichaltrigen Erich Bachmann kennen, den Sohn des Müllers. Die beiden erkundeten das Dorf und die Mühle, zeichneten nach der Natur und fingen Forellen im Mühlbach. Erich durfte am Nachmittagsunterricht teilnehmen, den Buschs Onkel, der Pfarrer Georg Kleine, gab. Als Busch 1847 zum Studium nach Hannover ging, trennten sich die Wege; die Freundschaft hielt aber ein Leben lang, und Busch besuchte Bachmann später regelmäßig in Ebergötzen.

Zur Person

Erich Bachmann folgte der Familientradition, wurde Müller und übernahm die Mühle seines Vaters. Er heiratete, hatte viele Kinder und kam im Dorf zu Wohlstand und Ansehen. Seine bodenständige Art bildete zeitlebens ein Gegengewicht zu Buschs nachdenklichem Wesen.

Quellen

  • Wilhelm Busch (Wikipedia): Kindheit in Ebergötzen, Freundschaft mit Erich Bachmann.
  • Hermann, Adolf und Otto Nöldeke: Wilhelm Busch. München 1909 – die Ebergötzener Jahre; Lebensdaten nach Angaben der Museumslandschaft Wilhelm Busch.

Häufige Fragen

Wie lernten sich Wilhelm Busch und Erich Bachmann kennen?

Am Tag nach seiner Ankunft in Ebergötzen 1841 lernte der neunjährige Wilhelm den gleichaltrigen Erich kennen, den Sohn des Müllers. Die beiden erkundeten Dorf und Mühle, zeichneten nach der Natur und fingen Forellen im Mühlbach.

Blieben Wilhelm Busch und Erich Bachmann ein Leben lang befreundet?

Ja. Als Busch 1847 zum Studium nach Hannover ging, trennten sich ihre Wege, die Freundschaft hielt aber ein Leben lang. Busch besuchte Bachmann, der die Mühle seines Vaters übernommen hatte, regelmäßig in Ebergötzen.