Laufzeit: 22. Juli – 15. Oktober 2017 · Ort: Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover · Konzept: Karl Janke
Worum es ging
F. K. Waechter (1937–2005), Zeichner, Autor und Dramatiker, wäre 2017 achtzig Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass übergab die Erbengemeinschaft des Künstlers – seine Witwe Cornelia Volhard-Waechter und seine Söhne – dem Museum Skizzen- und Notizbücher, Gemälde und Kunstobjekte aus seinem Nachlass. Die Ausstellung zeigte einen ersten Einblick in diese Schenkung: mehr als 130 Werke, im Zentrum die Skizzenbücher als unmittelbarste Form von Waechters künstlerischem Ausdruck.
In seinen oft nur schmalen Heften und Kladden hielt Waechter zeitlebens Gesehenes, Gedachtes und Gesponnenes fest – mit Bleistift und Kugelschreiber ebenso wie mit Tusche und Aquarell. Die Skizzen spiegelten seine künstlerische Entwicklung und seine Auseinandersetzung mit anderen Kunstformen wie Malerei, Skulptur, Literatur und Theater.
2008 war Waechters zeichnerischer Nachlass ins Museum gekommen und 2009 erstmals in der Ausstellung „Zeichenkunst“ in einem breiten Querschnitt gezeigt worden. „Zeichenlust“ richtete den Blick nun gezielt auf die Skizzenbücher; das Konzept dazu erarbeitete der Hamburger Kunstwissenschaftler Karl Janke.
Zur Ausstellung erschien ein 170-seitiger Katalog mit einem einführenden Essay von Karl Janke.
Quelle
Pressemitteilung des Museums Wilhelm Busch.

