Neues

Drum lebe mäßig, denke klug! Wer nichts gebraucht, der hat genug.

Wer dir sagt, er hätte noch nie gelogen, dem traue nicht, mein Sohn!

Zu nehmen, zu behalten Und gut für sich zu leben Fällt jedem selber ein. Die Börse zu entfalten, Den andern was zu geben, Das will ermuntert sein.

Es tut nicht gut, wenn man im Bad Und nur die Füße draußen hat. – Auch Bählamm hat’s nicht wohlgetan. Es zog ihm in den Backenzahn. – Das Zahnweh, subjektiv genommen, ist ohne Zweifel unwillkommen; doch hat’s die gute Eigenschaft, daß sich dabei die Lebenskraft, die man nach außen oft verschwendet, auf einen Punkt nach […]

Niemals Wonach du sehnlich ausgeschaut, Es wurde dir beschieden. Du triumphierst und jubelst laut: Jetzt hab ich endlich Frieden! Ach, Freundchen, rede nicht so wild, Bezähme deine Zunge! Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, Kriegt augenblicklich Junge.

Willst du das Leben recht verstehn, mußt du’s nicht nur von vorn besehn. Von vorn betrachtet sieht ein Haus meist besser als von hinten aus.

Mein Kind, es sind allhier die Dinge, Gleichwohl, ob große, ob geringe, Im wesentlichen so verpackt, Daß man sie nicht wie Nüsse knackt. Wie wolltest du dich unterwinden, Kurzweg die Menschen zu ergründen. Du kennst sie nur von außenwärts. Du siehst die Weste, nicht das Herz.

Wie klein ist das, was einer ist, wenn man’s mit seinem Dünkel mißt.

Wir alle haben unsere Sparren, doch sagen tun es nur die Narren. Der Weise schweigt.

Wer sagt, die ganze Welt sei schlecht, der hat wohl nur so ziemlich recht.

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