Der Knoten

Der Knoten

Als ich in den Jugendtagen
noch ohne Grübelei,
da meint ich mit Behagen,
mein Denken wäre frei.

Seitdem hab ich die Stirne
Oft auf die Hand gestützt
Und fand, daß im Gehirne
Ein harter Knoten sitzt.

Mein Stolz, der wurde kleiner,
ich merkte mit Verdruß:
Es kann doch unsereiner
nur denken wie er muß.

Herkunft

Die Zeilen stammen aus Wilhelm Buschs Gedichtsammlung Zu guter Letzt (1904).

Weitere Zitate von Wilhelm Busch

Quelle

Wilhelm Busch: Zu guter Letzt (1904). Volltext auf wilhelm-busch.de.