Dieser Beitrag beschreibt die Ausgabe 2016 des Internationalen Comic-Salons Erlangen.
Der Internationale Comic-Salon Erlangen ist das größte und wichtigste Festival für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum. 1984 gegründet, findet er alle zwei Jahre statt und hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Comic auch in Deutschland als Kunstform anerkannt ist. Die 17. Ausgabe lief vom 26. bis 29. Mai 2016; erwartet wurden über 25.000 Besucherinnen und Besucher.
Messe und Programm
Kern des Salons ist die Messe im Kongresszentrum mit rund 150 Ausstellern – Verlagen, Händlern, Künstlergruppen und Comic-Klassen von Hochschulen aus dem In- und Ausland. Über 400 Künstlerinnen und Künstler kommen nach Erlangen, zeichnen live und signieren; dazu Ausstellungen im gesamten Stadtgebiet, Vorträge, Lesungen, Workshops, Zeichenwettbewerbe, ein Comic-Film-Fest und ein Familien-Sonntag.
Der Max-und-Moritz-Preis
Auf dem Salon wird der Max-und-Moritz-Preis vergeben, die bedeutendste Auszeichnung für grafische Literatur im deutschen Sprachraum. Eine von der Stadt Erlangen berufene unabhängige Fachjury zeichnet in mehreren Kategorien herausragende Künstlerinnen und Künstler sowie verdienstvolle Verlagsarbeit aus. Die Max-und-Moritz-Gala 2016 (27. Mai) moderierten Hella von Sinnen und Christian Gasser.
Zur Einordnung siehe Comics und Graphic Novels bei Wilhelm Busch.


