Fipps, der Affe ist eine Bildergeschichte von Wilhelm Busch aus dem Jahr 1879. Sie ist in zwölf Kapitel gegliedert und verbindet gereimte Erzählung mit Zeichnungen.
Inhalt
Fipps wird an der afrikanischen Küste gefangen und mit einem Schiff nach Bremen gebracht. Dort kauft ihn der Friseur Meister Krüll. Als Fipps einen Kunden verletzt, entkommt er und gerät später in den Haushalt von Doktor Fink.
Bei Fink lebt Fipps mit dem Kind Elise, dem Kindermädchen Jette sowie dem Hund Schnipps und dem Kater Gripps. Er hilft gelegentlich im Haushalt, stiftet aber ebenso Streit und richtet Schaden an. Als das Haus brennt, rettet er die schlafende Elise aus dem Fenster.
Am Ende begegnet Fipps erneut dem Bauern Dümmel. Nach weiteren Streichen wird er von Dümmel erschossen. Bei seinem Tod trauert nur Elise; sie hält seine Hand und nennt ihn „Armer Fipps!“.
Einordnung
Die ersten Verse arbeiten mit kolonialen und rassistischen Bildern ihrer Entstehungszeit. Sie sind Teil des historischen Textes und werden auf dieser Seite nicht wiederholt. Eine heutige Lektüre sollte diese Darstellung kritisch einordnen.
Die Handlung selbst zeigt Fipps als widersprüchliche Figur: Er kann helfen und retten, verletzt aber auch Menschen und Tiere. Die Schlussverse lassen Elises Mitgefühl neben der Erleichterung der übrigen Figuren stehen.
Ausgabe und Quellen
Fipps, der Affe erschien 1879 bei Otto Friedrich Bassermann. Der vollständige Text ist digital im Projekt Gutenberg verfügbar.
Hörbuch
Hörbuch zu Fipps, der Affe auf YouTube
Häufige Fragen
Worum geht es in Fipps, der Affe?
Die Bildergeschichte erzählt von dem Affen Fipps, der nach Bremen kommt, entkommt und später im Haushalt von Doktor Fink lebt. Er richtet Schaden an, rettet aber auch das Kind Elise aus einem brennenden Haus.
Wann erschien Fipps, der Affe?
Fipps, der Affe erschien 1879 bei Otto Friedrich Bassermann. Die Bildergeschichte umfasst zwölf Kapitel mit gereimtem Text und Zeichnungen.
Wie endet Fipps, der Affe?
Am Schluss wird Fipps vom Bauern Dümmel erschossen. Nur Elise trauert um ihn; sie hält seine Hand und sagt: „Armer Fipps!“
Wie geht man heute mit problematischen Stellen in Fipps, der Affe um?
Die ersten Verse verwenden koloniale und rassistische Bilder ihrer Entstehungszeit. Sie gehören zum historischen Text, sollten heute aber kritisch eingeordnet werden.


