Max und Moritz-Preis 2026: Posy Simmonds für Lebenswerk geehrt – Jury gibt Nominierungen bekannt

Der Max und Moritz-Preis 2026 des Internationalen Comic-Salons Erlangen geht mit dem Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk an die britische Künstlerin Posy Simmonds (*1945). Die Fachjury hat außerdem 25 Titel für die weiteren Kategorien nominiert.

Posy Simmonds

Simmonds begann als Illustratorin und Cartoonistin, ab Mitte der 1970er-Jahre für den Guardian. International bekannt wurde sie mit literarisch grundierten Graphic Novels wie „Gemma Bovery“ (nach Flauberts „Madame Bovary“), „Tamara Drewe“ und „Cassandra Darke“, in denen sie Text – etwa E-Mails oder Zeitungsartikel – unmittelbar in ihre Bildpanels integriert.

Nominierungen (Auswahl)

  • Maren Amini: „Ahmadjan und der Wiedehopf“ (Carlsen)
  • Mikael Ross: „Der verkehrte Himmel“ (avant-verlag)
  • Ulli Lust: „Die Frau als Mensch“ (Reprodukt)
  • André Breinbauer: „Blutsauger“ (Carlsen)

Leseproben aller nominierten Titel sind unter comic-salon.de/de/nominierungen abrufbar.

Verleihung

Die Preisträger*innen in den Kategorien Bester deutschsprachiger Comic, Bester internationaler Comic, Bester Sachcomic, Bester Comic für Kinder, Bestes deutschsprachiges Comic-Debüt und Beste*r deutschsprachige*r Comic-Künstler*in werden am 5. Juni 2026 bei der Max-und-Moritz-Gala in Erlangen bekanntgegeben. Der Preis wird seit 1984 alle zwei Jahre vergeben; der Jury gehören u. a. Christian Gasser, Katinka Kornacker und Isabel Kreitz an.

Quelle

Internationaler Comic-Salon Erlangen.