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	<title>Du hast nach Frankreich gesucht &#8226; Wilhelm Busch.de</title>
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	<description>Urvater des modernen Comics</description>
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	<title>Du hast nach Frankreich gesucht &#8226; Wilhelm Busch.de</title>
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		<title>Georg Kleine &#8211; Großvater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2024 13:05:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>(1775 – 1820) Wilhelm Buschs Großvater, den er selbst nicht mehr kennenlernte, stammte aus Hattendorf. Als Militärarzt in hannoverschen Diensten war er in Hameln stationiert, als er um 1800 Amalie Wiederhold kennenlernte. Warum er 1801 Hameln fast fluchtartig verließ, um sich zunächst allein in Wiedensahl niederzulassen, kann nur vermutet werden. Das Kurfürstentum Hannover stand kurz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(1775 – 1820)</p>
<p>Wilhelm Buschs Großvater, den er selbst nicht mehr kennenlernte, stammte aus Hattendorf. Als Militärarzt in hannoverschen Diensten war er in Hameln stationiert, als er um 1800 Amalie Wiederhold kennenlernte. Warum er 1801 Hameln fast fluchtartig verließ, um sich zunächst allein in Wiedensahl niederzulassen, kann nur vermutet werden. Das Kurfürstentum Hannover stand kurz davor, in kriegerische Auseinandersetzungen mit Frankreich verwickelt zu werden. Vielleicht wollte Georg Kleine einem Kriegseinsatz entgehen. Dabei hatte er möglicherweise das Schicksal seines Vaters Carl Philipp Kleine vor Augen, der als hessischer Soldat auf Seiten der Engländer im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776–1783) als Militärarzt eingesetzt worden war. Obwohl er aus Amerika zurückkehrte, verstarb er kurz darauf im Alter von nur 40 Jahren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/personen/georg-kleine-grossvater/">Georg Kleine &#8211; Großvater</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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		<title>21. Internationaler Comic-Salon Erlangen</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/nachrichten_ueber_wilhelm_busch/21-internationaler-comic-salon-erlangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2024 10:07:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="1134" height="1150" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?fit=1134%2C1150&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Comic-Salon" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?w=1134&amp;ssl=1 1134w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=759%2C770&amp;ssl=1 759w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=768%2C779&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=16%2C16&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 1134px) 100vw, 1134px" /><p>Beim 21. Internationalen Comic-Salon Erlangen, der vom 30. Mai bis 2. Juni 2024 stattfindet, wird der renommierte Max und Moritz-Preis verliehen. Dieses Jahr konkurrieren 25 nominierte Titel um die Auszeichnung, die als wichtigste für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum gilt. Sieben der neun Preisträger werden erst während der Max und Moritz-Gala am 31. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/nachrichten_ueber_wilhelm_busch/21-internationaler-comic-salon-erlangen/">21. Internationaler Comic-Salon Erlangen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1134" height="1150" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?fit=1134%2C1150&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Comic-Salon" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?w=1134&amp;ssl=1 1134w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=759%2C770&amp;ssl=1 759w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=768%2C779&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/04/ics_logo_0.jpg?resize=16%2C16&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 1134px) 100vw, 1134px" /><p>Beim <a href="http://www.comic-salon.de/" target="_blank" rel="noopener">21. Internationalen Comic-Salon Erlangen</a>, der vom 30. Mai bis 2. Juni 2024 stattfindet, wird der renommierte Max und Moritz-Preis verliehen. Dieses Jahr konkurrieren 25 nominierte Titel um die Auszeichnung, die als wichtigste für grafische Literatur und Comic-Kunst im deutschsprachigen Raum gilt. Sieben der neun Preisträger werden erst während der Max und Moritz-Gala am 31. Mai bekannt gegeben. Joann Sfar, einer der vielseitigsten und produktivsten Comic-Künstler Frankreichs, erhält den Sonderpreis für sein Lebenswerk. Barbara Yelin wird mit dem Spezialpreis der Jury für ihre tiefgehende Auseinandersetzung mit Themen wie Verfolgung, Krieg, Flucht und Gewalt sowie ihr Engagement gegen Ausgrenzung geehrt.</p>
<p>Am Abend des 31. Mai werden während der Max und Moritz-Gala die Gewinner in den Kategorien &#8222;Bester deutschsprachiger Comic&#8220;, &#8222;Bester internationaler Comic&#8220;, &#8222;Bester Sachcomic&#8220;, &#8222;Bester Comic für Kinder&#8220; und &#8222;Bestes deutschsprachiges Comic-Debüt&#8220; ausgezeichnet. Auch der Preis für den besten deutschsprachigen Comic-Künstler sowie der Max und Moritz-Publikumspreis werden verliehen. Für den Publikumspreis können ab dem 19. April online Vorschläge eingereicht und anschließend über die am häufigsten genannten Titel abgestimmt werden.</p>
<p>Seit 40 Jahren wird der Max und Moritz-Preis von einer unabhängigen Fachjury, die von der Stadt Erlangen berufen wird, vergeben und leistet einen bedeutenden Beitrag zur künstlerischen und gesellschaftlichen Wertschätzung von Comics in Deutschland. Der Preis ehrt die Leistungen herausragender Künstler, unterstützt verdienstvolle Verlagsarbeit, hebt Nachwuchstalente hervor und fördert die qualitative Beschäftigung mit grafischer Literatur.</p>
<h2>Jury des Max und Moritz-Preis 2024</h2>
<p>In diesem Jahr setzt sich die Jury des Max und Moritz-Preises wie folgt zusammen:</p>
<ul>
<li>Christian Gasser (Autor, Dozent an der Hochschule Luzern – Design &amp; Kunst)</li>
<li>Andrea Heinze (Journalistin, Berlin)</li>
<li>Andreas C. Knigge (Journalist und Publizist, Hamburg)</li>
<li>Katinka Kornacker (Geschäftsführerin <a href="https://www.comix-hannover.de" target="_blank" rel="noopener">COMIX – Comicbuchhandlung Hannover</a>)</li>
<li>Isabel Kreitz (Comic-Zeichnerin, Hamburg)</li>
<li>Christine Vogt (Leiterin der <a href="https://www.ludwiggalerie.de" target="_blank" rel="noopener">Ludwiggalerie Schloss Oberhausen</a>)</li>
<li>Bodo Birk (Leiter des Internationalen Comic-Salons Erlangen)</li>
</ul>
<h2><b>Die 25 nominierten Titel des Max und Moritz-Preis 2024</b></h2>
<p>in alphabetischer Reihenfolge</p>
<ul>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Aaron </strong>von Ben Gijsemans (Übersetzung: Rolf Erdorf). Edition Moderne</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Boris, Babette und lauter Skelette</strong> von Tanja Esch. Kibitz</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Columbusstraße</strong> von Tobi Dahmen. Carlsen</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Der große Reset</strong> von Ika Sperling. Reprodukt</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Der Letzte löscht das Licht</strong> von Tobias Aeschbacher. Helvetiq</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Die große Leere</strong> von Léa Murawiec (Übersetzung: Christoph Schuler). Edition Moderne</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Drei oder vier Bagatellen</strong> von Franz Suess. avant-verlag</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Fungirl</strong> von Elizabeth Pich (Übersetzung: Christoph Schuler). Edition Moderne</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Fürchten lernen</strong> von Nando von Arb. Edition Moderne</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Genossin Kuckuck</strong> von Anke Feuchtenberger. Reprodukt</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Heroes</strong> von Inio Asano. (Übersetzung: Jan-Christoph Müller). Tokyopop</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Hör nur, schöne Márcia</strong> von Marcello Quintanilha. (Übersetzung: Lea Hübner). Reprodukt</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Juliette. Gespenster kehren im Frühling zurück</strong> von Camille Jourdy. (Übersetzung: Lilian Pithan). Reprodukt</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Merel</strong> von Clara Lodewick. (Übersetzung: Christiane Bartelsen). Carlsen</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Nika, Lotte, Mangold! Immer was los!</strong> von Thomas Wellmann. Rotopol</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Oblomowa</strong> von Tina Brenneisen. Parallelallee</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Paper Girls. Die komplette Geschichte</strong> von Brian K. Vaughan, Cliff Chiang, Matt Wilson und Jared Fletcher. (Übersetzung: Sarah Weissbeck). Cross Cult</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Saturn Return</strong> von Akane Torikai. (Übersetzung: Antje Bockel). Carlsen</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Scheiblettenkind</strong> von Eva Müller. Suhrkamp</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Seek You. Eine Reise in die Einsamkeit</strong> von Kristen Radtke. (Übersetzung: Boris Kenov). Helvetiq</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Seid befreit</strong> von Sandra Rummler. avant-verlag</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Snapdragon</strong> von Kat Leyh. (Übersetzung: Matthias Wieland). Reprodukt</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Tsai Kun-lin</strong> von Pei-yun Yu, Jian-xin Zhou. (Übersetzung: Johannes Fiederling). Baobab Books</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>United Queerdom</strong> von Kate Charlesworth. (Übersetzung: Hanna Reininger). Carlsen</p>
</li>
<li>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Weltraumpolizistin Oma Gurke</strong> von Patrick Wirbeleit und Stephan Lomp. Kibitz</p>
</li>
</ul>
<h2>Max und Moritz-Pubilkumspreis</h2>
<p>Entdecken Sie Ihre Chance, am Max und Moritz-Preis 2024 teilzunehmen! Der Internationale Comic-Salon Erlangen lädt das Publikum ein, aktiv den Publikumspreis zu gestalten. Vom 19. April bis 3. Mai können Sie Ihre Vorschläge für Comics, Mangas, Graphic Novels und Web-Comics, die seit Juli 2022 in deutscher Sprache erschienen sind, einreichen. Egal ob es sich um originale deutsche Werke oder Übersetzungen handelt, Ihre Meinung zählt!</p>
<p>Senden Sie bis zu drei verschiedene Vorschläge per Social Media auf Facebook und Instagram oder direkt per E-Mail an <a href="mailto:maxmoritz.publikum@stadt.erlangen.de">maxmoritz.publikum@stadt.erlangen.de</a>. Die Titel mit den meisten Nennungen werden als Nominierte für den Publikumspreis festgelegt. Die finale Abstimmung findet dann vom 10. bis 24. Mai auf der Website des Internationalen Comic-Salons statt. Die Gewinner werden am 31. Mai während der Max und Moritz-Gala im Markgrafentheater Erlangen bekannt gegeben.</p>
<h3>Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Favoriten in die engere Auswahl zu bringen und somit die Comic-Szene mitzugestalten!</h3>
<p>Bildnachweis:</p>
<p>Joann Sfar – Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk 2024 &#8211; Copyright: Magali Delporte<br />
Joann Sfar: Die Synagoge Übersetzung: Annika Wisniewski avant-verlag Cover &#8211; Copyright: DARGAUD, by Sfar / avant-verlag, 2023<br />
Spezialpreis der Jury: Barbara Yelin &#8211; Copyright: Martin Friedrich</p>
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		<title>Zahme Viecher &#038; wilde Bestien: Tiere im Fokus der Karikatur</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/zahme-viecher-wilde-bestien-tiere-im-fokus-der-karikatur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 08:17:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="1440" height="1080" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?fit=1440%2C1080&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?resize=770%2C578&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?resize=16%2C12&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /><p>Titelmotiv «Zahme Viecher und wilde Bestien» Günter Kunert: »Für Marianne«, 1971 © Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst»Dass uns der Anblick der Tiere so sehr ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so sehr vereinfacht vor uns zu sehen.« Arthur Schopenhauer Ab dem 10. Februar heißt es [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/zahme-viecher-wilde-bestien-tiere-im-fokus-der-karikatur/">Zahme Viecher &#038; wilde Bestien: Tiere im Fokus der Karikatur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1440" height="1080" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?fit=1440%2C1080&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?resize=770%2C578&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2018/03/Spiegelbild.jpg?resize=16%2C12&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /><!--themify_builder_content-->
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                                    Titelmotiv «Zahme Viecher und wilde Bestien»                            </h3>
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            Günter Kunert: »Für Marianne«, 1971
© Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst        </div>
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        <p><strong>»Dass uns der Anblick der Tiere so sehr ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so sehr vereinfacht vor uns zu sehen.« Arthur Schopenhauer</strong></p>
<p>Ab dem 10. Februar heißt es im Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst: Manege frei für Tiere aller Art, für »Zahme Viecher &amp; wilde Bestien«. Vorgeführt werden sie von großen Artisten der satirischen Kunst wie Wilhelm Busch, Honoré Daumier, Saul Steinberg, Tomi Ungerer oder Rudi Hurzlmeier.</p>
<p>Auf vergnügliche und ideenreiche Art spiegeln Karikaturen – ob im 18. Jahrhundert oder heute – das ambivalente Verhältnis des Menschen zum Tier. Es geht dabei um Zuneigung, oft um Macht – nicht selten aber auch um einen Blick in den Spiegel: Wie viel Tier steckt im Menschen? Oft erweist sich dabei ein scheinbar rein tierisches Verhalten als eine sehr menschliche Eigenschaft,  wie beispielsweise das Ausgrenzen des Andersartigen: Argwöhnisch beäugt so in Ronald Searles Zeichnung »The Square Egg« (1966) eine Schar Vögel den abseits stehenden Artgenossen, der kein rundes, sondern ein eckiges Ei gelegt hat.</p>    </div>
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        <p>Darüber hinaus spielen Tiere als Sinnbilder in der politischen Karikatur eine zentrale Rolle: Sie stehen als Wappentiere symbolhaft für ganze Nationen oder entlarven durch die ihnen zugeschriebenen Eigenschaften das Handeln und Gebaren der Mächtigen in Politik und Gesellschaft. So bemühte sich Großbritannien 1967 noch um den Eintritt in die EWG, doch Frankreich leistete massiven Widerstand – was Erich Sokol in Gestalt von Charles de Gaulle als bulligem Elefanten, der sich vom englischen Premierminister Harold Wilson nicht bewegen lässt, anschaulich vor Augen führt.</p>
<p>Über 220 Zeichnungen und Grafiken versammelt die Ausstellung, die gleichermaßen Tierfreunde wie Liebhaber bissig-ironischer Satire anspricht. Ob naturalistisch oder stilisiert wie Günter Kunerts Katze (1971) mit ihrem auffällig rot-weiß gestreiften Fellkleid: Den Besucher erwarten vertraute und exotische Tiere, die mit ihren Geschichten unterhalten, anrühren, aber manchmal auch bewusst irritieren und verstören wollen. Die Erkenntnis aus dieser Ausstellung könnte nach Bernhard Grzimek sein: »Menschenkenntnis dämpft die Menschenliebe, Tierkenntnis erhöht die Tierliebe.«</p>
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© Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst">    
    
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                                    Fat-Cattle                            </h3>
                        <div class="image-caption tb_text_wrap">
            James Gillray (1757–1815): Fat-Cattle, 1802
© Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst        </div>
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<!--/themify_builder_content--><p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/zahme-viecher-wilde-bestien-tiere-im-fokus-der-karikatur/">Zahme Viecher &#038; wilde Bestien: Tiere im Fokus der Karikatur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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		<title>Ralf König erhält den Wilhelm-Busch-Preis</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/nachrichten_ueber_wilhelm_busch/ralf-koenig-erhaelt-den-wilhelm-busch-preis-2017-fuer-sein-lebenswerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 11:53:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1600" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/10/K%C3%B6nig-2-vvg-scaled.jpg?fit=2560%2C1600&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" /><p>Ralf König Foto: vvg Ralf König ist der national und international mit Abstand erfolgreichste und anerkannteste deutsche Comic-Zeichner unserer Tage. Das unterstreichen neben Veröffentlichungen in aller Welt zahlreiche Auszeichnungen auf renommierten Comic-Festivals, etwa in Angoulême (Frankreich) oder Lucca (Italien). Und gleich viermal wurde Ralf König bereits mit einem Max und Moritz-Preis auf dem Internationalen Comic-Salon [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/nachrichten_ueber_wilhelm_busch/ralf-koenig-erhaelt-den-wilhelm-busch-preis-2017-fuer-sein-lebenswerk/">Ralf König erhält den Wilhelm-Busch-Preis</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1600" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2015/10/K%C3%B6nig-2-vvg-scaled.jpg?fit=2560%2C1600&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" decoding="async" /><!--themify_builder_content-->
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                                    Ralf König                            </h3>
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        <p>Ralf König ist der national und international mit Abstand erfolgreichste und anerkannteste deutsche Comic-Zeichner unserer Tage. Das unterstreichen neben Veröffentlichungen in aller Welt zahlreiche Auszeichnungen auf renommierten Comic-Festivals, etwa in Angoulême (Frankreich) oder Lucca (Italien). Und gleich viermal wurde Ralf König bereits mit einem <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/max-und-moritz-preis/">Max und Moritz-Preis</a> auf dem Internationalen Comic-Salon Erlangen ausgezeichnet.</p>
<p>Seinen Durchbruch erzielte der 1960 in Soest/Westfalen geborene, inzwischen aber schon lange in Köln wohnhafte Zeichner gleich mit seinem ersten, in einem großen Publikumsverlag veröffentlichten Band, &#8222;Der bewegte Mann&#8220;. In diesem 1987 erschienenen und sieben Jahre später mit viel Erfolg verfilmten Buch setzte er konsequent auf ein langes Erzählformat, das mit über 100 Seiten weit von dem entfernt ist, was das deutsche Publikum bis dato aus Comic-Heften oder -Alben mit ihren Standardumfängen gewohnt war und ihn zu einem wichtigen Pionier der Graphic Novels machte.</p>    </div>
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        <p>Zuvor hatte Ralf König zumeist mit Kurzgeschichten brilliert, die er seit Anfang der 1980er Jahre etwa in seinen „Schwul-Comix“ veröffentlichte. Seit dieser Zeit wird Ralf König wahlweise als „wichtigster Chronist&#8220; oder „bedeutendster Sympathieträger“ der Schwulen­bewegung bezeichnet.</p><p>Bis heute behält er sich eine große formale Flexibilität vor, die immer nur den Inhalten verpflichtet ist – ganz so, wie es schon Wilhelm Busch bei seinen Werken hielt. Dieser Pionier des Comics erweckte Ralf Königs Interesse an Bildergeschichten bereits in ganz jungen Jahren, als er im elterlichen Haushalt „Das große Wilhelm Busch Album“ entdeckte, das ihm bis heute ein wichtiger Wegbegleiter auf seiner künstlerischen Karriere geblieben ist.</p><p>Ganz auf Wilhelm Buschs Spuren wendet sich Ralf König gegen jegliche Versuche, das freie Denken einzuschränken, und betont stattdessen das Streben nach Selbstentfaltung – auch und gerade gegen gesellschaftliche Widerstände. Immer wieder machte Ralf König durch seine pointierte Auseinandersetzung mit Religionsthemen von sich reden, so in dem zweibändigen Werk „Dschinn Dschinn“, seinen zum Karikaturenstreit entstanden Cartoons oder seiner „Bibel-Triologie“, die teilweise in der F.A.Z. vorabgedruckt wurde.</p>    </div>
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        <p>Mit diesen Arbeiten, die neben ihrer unbändigen Komik auch pointierte Gesellschaftskritik beinhalten, setzt sich Ralf König in eine direkte Nachfolge von Wilhelm Busch, der sich selbst aufgrund der Geschichte „Der heilige Antonius von Padua“ zu seiner Zeit der „Herabwürdigung der Religion“ bezichtigt sah.</p><p>Auch aufgrund dieser Geistesnähe war es Ralf König eine große Freude, auf seine ganz eigene Weise Buschs bekannteste Figuren Max und Moritz für das Ausstellungs- und Buchprojekt &#8222;Wilhelm Busch und die Folgen&#8220; zu interpretieren, das anlässlich des 2008 begangenen 100. Todestages von Wilhelm Busch initiiert wurde und bis heute gerade wegen Ralf König unvergessen ist.</p><h3>Jury des Wilhelm-Busch-Preises:</h3><ul><li>Prof. Dr. Hans-Georg Bögner, Sparkassenstiftung Kultur/SK-Stiftung Jugend und Medien, Köln-Bonn.</li><li>Prof. Dr. Dietrich Grünewald, Universität Koblenz-Landau, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Comicforschung</li><li>Martin Jurgeit, Kurator und Redakteur, JNK Verlag Berlin</li><li>Dr. Gisela Vetter-Liebenow, Dt. Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover</li></ul><p>Fotos: vvg</p>    </div>
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<!--/themify_builder_content--><p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/nachrichten_ueber_wilhelm_busch/ralf-koenig-erhaelt-den-wilhelm-busch-preis-2017-fuer-sein-lebenswerk/">Ralf König erhält den Wilhelm-Busch-Preis</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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		<title>Caricatures. Spott und Humor in Frankreich</title>
		<link>https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/archiv/caricatures-spott-und-humor-in-frankreich-von-1700-bis-in-die-gegenwart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[wilhelmbusch.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 11:09:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="2560" height="1422" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?fit=2560%2C1422&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Caricature" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?w=2560&amp;ssl=1 2560w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=768%2C427&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=1536%2C853&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=2048%2C1138&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Ab dem 9. Juli zeigt das Museum Wilhelm Busch in der Ausstellung „Caricatures. Spott und Humor in Frankreich von 1700 bis in die Gegenwart“ über 170 Werke französischer Zeichner. Der Bogen spannt sich von Jacques Callot über Honoré Daumier bis zu Jean-Jacques Sempé und den Karikaturisten von Charlie Hebdo. Die Ausstellung ist eine Hommage an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/archiv/caricatures-spott-und-humor-in-frankreich-von-1700-bis-in-die-gegenwart/">Caricatures. Spott und Humor in Frankreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1422" src="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?fit=2560%2C1422&amp;ssl=1" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Caricature" decoding="async" srcset="https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?w=2560&amp;ssl=1 2560w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=770%2C428&amp;ssl=1 770w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=768%2C427&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=1536%2C853&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=2048%2C1138&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/www.wilhelm-busch.de/wp-content/uploads/2024/09/Abb.-02_Anonym-illu-scaled.jpg?resize=16%2C9&amp;ssl=1 16w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p>Ab dem 9. Juli zeigt das Museum Wilhelm Busch in der Ausstellung „Caricatures. Spott und Humor in Frankreich von 1700 bis in die Gegenwart“ über 170 Werke französischer Zeichner. Der Bogen spannt sich von Jacques Callot über Honoré Daumier bis zu Jean-Jacques Sempé und den Karikaturisten von Charlie Hebdo. Die Ausstellung ist eine Hommage an die facettenreiche Tradition der französischen Bildsatire und ihren Beitrag zur Presse- und Meinungsfreiheit.</p>
<h2>Der Bogen spannt sich von Jacques Callot über Honoré Daumier bis zu Jean-Jacques Sempé und den Karikaturisten von Charlie Hebdo</h2>
<p>Nach dem Anschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 wurde intensiv darüber diskutiert, ob die Zeichner der französischen Zeitschrift mit ihren Karikaturen das Maß überzogen, Grenzen überschritten hätten. Im Kern ging es dabei um Kurt Tucholskys Frage „Was darf die Satire?“, zugleich aber auch darum, was eine freie Gesellschaft bereit ist, an Provokationen auszuhalten.</p>
<p>Gerade die Geschichte der französischen Karikatur zeigt eindrucksvoll, welch wichtige Rolle die Bildsatire in den vergangenen Jahrhunderten im Kampf um Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit gespielt hat: Karikatur und Satire sind seit jeher Ausdruck und Gradmesser einer aufgeklärten, zum Dialog bereiten Gesellschaft.</p>
<h2>Über 170 Werke aus fünf Jahrhunderten</h2>
<p>Diese lange französische Tradition bewusst zu machen, ist Ziel der Ausstellung „Caricatures“. Über 170 Werke aus fünf Jahrhunderten wurden dafür ausgewählt: Sie markieren historisch bedeutsame Entwicklungen und geben zugleich Aufschluss über die künstlerische Qualität der französischen Karikatur.</p>
<p>Bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts deckt Jacques Callot in seinen Grafikfolgen soziale Missstände auf und zeigt Menschen am Rand der Gesellschaft: Bettler und Zigeuner, die nichts mehr zu verlieren haben. Er entlarvt Macht und Eros als Triebfedern menschlichen Handelns in seiner dialogisch komponierten Folge „Balli di Sfessania“ – und legt damit die Grundlage für eine Tradition der Bildsatire, die Humor und Spott mit Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen verbindet.</p>
<p>Im Zuge der Revolution von 1789 etabliert sich die politische Karikatur in Frankreich als aktualitätsbezogenes, populäres Printmedium. Neuartig ist die expressive politische Bildsprache, die in den Karikaturen der napoleonischen Kriege und der Restauration weiterentwickelt wurde. Parallel erobern populäre Serien wie „Le Bon Genre“ oder „Le Sûpreme Bon Ton“ das Publikum – mit unterhaltsamen Satiren auf gesellschaftliche Eitelkeiten oder modische Extravaganzen.</p>
<h2>Im 19. Jahrhundert ebnet das aufkommende Zeitungswesen der Karikatur den Weg zum Massenmedium</h2>
<p>Im 19. Jahrhundert ebnet das aufkommende Zeitungswesen der Karikatur den Weg zum Massenmedium: Das drucktechnische Verfahren der Lithografie erlaubt eine schnelle Produktion von Bildern in hoher Auflage und begünstigt so das Entstehen satirischer Zeitschriften. Ein Meilenstein ist die Gründung von „La Caricature“ durch den Verleger Charles Philipon im Jahr 1830. Künstler wie Grandville und Honoré Daumier üben hier öffentlichkeitswirksam Kritik am französischen König Louis-Philippe und seiner Politik. „La Caricature“ überschreitet damit wiederholt Zensurvorschriften. Die Konsequenz sind drastische Strafen: 1832 muss Honoré Daumier für sechs Monate ins Gefängnis, 1835 wird die Zeitschrift nach Einführung der Bildvorzensur ganz eingestellt.</p>
<p>Über weite Strecken des 19. Jahrhunderts begleitet die Zensur die französische Karikatur, wechseln sich Phasen strikter Verbote mit relativer Pressefrei- heit ab. Satirische Zeitschriften wie „Le Charivari“ nutzen jeden Freiraum und Honoré Daumier schreibt als schonungsloser und scharfer Chronist seiner Epoche Karikaturgeschichte: Er beleuchtet in großen Serien spöttisch das Gebaren und Treiben der Pariser Kleinbürger und demaskiert mit Figuren wie „Robert Macaire“ oder „Ratapoil“ das politische und gesellschaftliche System zwischen Julimonarchie und Zweitem Kaiserreich.</p>
<p>Mit großformatigen, grotesk überzeichneten Porträtkarikaturen macht ab 1865 André Gill zunächst auf dem Titel der satirischen Zeitschrift „La Lune“, später „L’Éclipse“, auf sich aufmerksam und avanciert damit zu einem der bekanntesten – und zugleich von der Zensur immer wieder bekämpften – Karikaturisten seiner Zeit.</p>
<h2>Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs dauert die große Zeit der satirischen Zeitschriften</h2>
<p>Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs dauert die große Zeit der satirischen Zeitschriften. Anhand ausgewählter Ausgaben von „L’Assiette au Beurre“, „Le Petit Journal“ oder „Le Rire“ wird in der Ausstellung ein Schlaglicht auf die sich darin ausdrückende künstlerische und thematische Vielfalt geworfen. In dieser Tradition stehen heute die Zeichner von „Charlie Hebdo“ mit ihren politischen und gesellschaftskritischen Blättern.</p>
<p>Doch die französische Karikatur hat auch im 20. und 21. Jahrhundert viele Facetten: Sie reicht von Albert Dubouts vergnüglichen Katastrophen bis zur frechen, subversiven Komik eines Tomi Ungerer. Sie kennt ebenso den stillen, heiter-melancholischen Humor eines Jean-Jacques Sempé wie die phantasti- sche Welt Roland Topors oder die unterhaltsamen Gesellschaftssatiren von Claire Brétecher.</p>
<p>Die Exponate der Ausstellung „Caricatures“ stammen zum überwiegenden Teil aus der Sammlung des Museums Wilhelm Busch, die einen reichen Bestand an historischen wie zeitgenössischen französischen Karikaturen vorweist. Ergänzt wird die Auswahl durch Leihgaben von Künstlern und aus Privatbesitz.</p>
<p>Begleitend zur Ausstellung erscheint ein ca. 160-seitiger Katalog mit Beiträgen von Gisela Vetter-Liebenow (Museum Wilhelm Busch), Ursula E. Koch (München), Rolf Reichardt (Gießen) sowie einem Interview mit Asiem El Difraoui (Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, Berlin). Der Katalog wird finanziert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung.</p>
<h2>Mit den Veranstaltungen des Rahmenprogramms holt das Museum französischen Esprit und französische Lebensart an die Leine</h2>
<p>Mit den Veranstaltungen des Rahmenprogramms holt das Museum französischen Esprit und französische Lebensart an die Leine. Am 14. Juli findet in Kooperation mit Antenne Métropole und den französischen Kulturvereinen in Hannover eine Feier zum französischen Nationalfeiertag im Palaisgarten statt. Auch das bewährte Veranstaltungsformat „Kultur &amp; Genuss“ wird fortgesetzt und widmet sich an insgesamt sechs Abenden der französischen Esskultur. Die französische Chanson-Sängerin Berangère Palix ist am 24. September zu Gast im Museum.</p>
<h2>Nachbetrachtung der Ausstellung</h2>
<p>Die Ausstellung &#8222;Caricatures. Spott und Humor in Frankreich von 1700 bis in die Gegenwart&#8220; war eine bedeutende Präsentation zur Geschichte der französischen Karikatur, die im Wilhelm-Busch-Museum in Hannover stattfand[3][4]. Hier sind einige wichtige Informationen über diese Ausstellung:</p>
<h2>Zeitraum und Ort</h2>
<p>Die Ausstellung lief vom 09.07.2016 bis zum 06.11.2016 im Wilhelm-Busch-Museum Hannover, das auch als Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst bekannt ist[3].</p>
<h2>Inhalt und Umfang</h2>
<p>Die Ausstellung bot einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der französischen Karikatur über einen Zeitraum von mehr als 300 Jahren:</p>
<ul>
<li>Es wurden über 190 Werke aus fünf Jahrhunderten präsentiert[5].</li>
<li>Der Bogen spannte sich von frühen Künstlern wie Jacques Callot über bedeutende Karikaturisten wie Honoré Daumier bis hin zu modernen Zeichnern wie Jean-Jacques Sempé und den Karikaturisten von Charlie Hebdo[4][6].</li>
</ul>
<h2>Historische Entwicklung</h2>
<p>Die Ausstellung zeigte die wichtigsten Etappen in der Geschichte der französischen Karikatur:</p>
<ul>
<li>Frühe Anfänge: Jacques Callot im 17. Jahrhundert mit seinen grotesk überzeichneten Figuren der Commedia dell&#8217;Arte[3].</li>
<li>18. Jahrhundert: Etablierung der Karikatur durch Künstler wie Philippe-Jacques de Loutherbourg[3][7].</li>
<li>Frühe 19. Jahrhundert: Popularität von unterhaltsamen Serien zu Mode, Sitten und Gebräuchen[3].</li>
<li>Ab 1814/1815: Aufkommen der politischen Karikatur im Kontext der Befreiungskriege gegen Napoleon[3].</li>
</ul>
<h2>Themen und Bedeutung</h2>
<p>Die Ausstellung verdeutlichte die vielfältigen Funktionen und Themen der Karikatur in Frankreich:</p>
<ul>
<li>Gesellschaftskritik und politischer Kommentar</li>
<li>Darstellung von Kriegsfolgen (z.B. in Callots &#8222;Les Misères et les Malheurs de la Guerre&#8220;)[3]</li>
<li>Unterhaltung und Humor</li>
<li>Reflexion über Mode und gesellschaftliche Sitten</li>
</ul>
<p>Die Ausstellung unterstrich die herausragende und prägende Rolle französischer Künstler in der Geschichte der Karikatur und lud die Besucher ein, die große Vielfalt dieser Kunstform zu entdecken[3][8].</p>
<p>Citations:</p>
<p>[1] <a href="https://www.karikatur-museum.de">karikatur-museum.de</a></p>
<p>[2] <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/archiv/gerhard-haderer-think-big/">wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/archiv/gerhard-haderer-think-big/</a></p>
<p>[3] <a href="https://www.ernst-von-siemens-kunststiftung.de/ausstellung/caricatures-spott-und-humor-in-frankreich-von-1700-bis-in-die-gegenwart.html">ernst-von-siemens-kunststiftung.de/ausstellung/caricatures-spott-und-humor-in-frankreich-von-1700-bis-in-die-gegenwart.html</a></p>
<p>[4] <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/archiv/caricatures-spott-und-humor-in-frankreich-von-1700-bis-in-die-gegenwart/">wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/archiv/caricatures-spott-und-humor-in-frankreich-von-1700-bis-in-die-gegenwart/</a></p>
<p>[5] <a href="https://www.karikatur-museum.de/programm/ausstellungen/caricatures/">karikatur-museum.de/programm/ausstellungen/caricatures/</a></p>
<p>[6] <a href="https://www.kunst-mag.de/2017/12/05/spott-und-humor-in-frankreich-karikaturen-im-haus-ludwig-in-saarlouis/">Spott und Humor in Frankreich. Karikaturen im Haus Ludwig in Saarlouis</a></p>
<p>[7] <a href="https://www.institutfrancais.de/de/hannover/event/caricatures-spott-und-humor-frankreich-von-1700-bis-die-gegenwart-3901">institutfrancais.de/de/hannover/event/caricatures-spott-und-humor-frankreich-von-1700-bis-die-gegenwart-3901</a></p>
<p>[8] <a href="https://www.deutschlandfunk.de/caricatures-in-hannover-spott-und-humor-in-frankreich-100.html">&#8222;Caricatures&#8220; in Hannover &#8211; Spott und Humor in Frankreich</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.wilhelm-busch.de/wilhelm-busch/ausstellungen/archiv/caricatures-spott-und-humor-in-frankreich-von-1700-bis-in-die-gegenwart/">Caricatures. Spott und Humor in Frankreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.wilhelm-busch.de">Wilhelm Busch.de</a>.</p>
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