21.10.2017 - 04.02.2018

Peter Tuma. Satiren & Humoresken

2017 (bearbeitete Fassung)
© Peter Tuma und VG Bildkunst, Bonn

Zwei Männer, einander in höherer Stellung vermutend, begegnen sich

2017 (bearbeitete Fassung) © Peter Tuma und VG Bildkunst, Bonn

Ab dem 21. Oktober zeigt das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst die Ausstellung „Peter Tuma. Satiren & Humoresken.“ Die Werkschau mit rund 80 Arbeiten des international renommierten und vielfach ausgezeichneten Künstlers legt den Fokus auf sein zeichnerisches Oeuvre – und zeigt insbesondere die humoristischen Arbeiten der letzten Jahre.

Zeichnen gehört zu den Urfähigkeiten des Menschen. Eines der wesentlichen Kriterien der Zeichnung  ist die Spontanität. Fast könnte man die Regel ableiten: je einfach und knapper, desto eindringlicher. Zeichnen ist auch für Peter Tuma Ausgangspunkt seines künstlerischen Ausdrucks. Seine Themen findet er in der Auseinandersetzung mit Dichtern und Denkern wie Georg Christoph Lichtenberg, auf Reisen wie nach Japan oder durch humorvoll-kritische Selbstbefragung. Seine das Thema jeweils vielfältig variierenden Tuschzeichnungen – oft mit Aquarell oder Gouache koloriert – sind zeichnerische Verdichtung und epische Erzählung zugleich, balancieren aber immer wieder auch zwischen Abstraktion und Figuration.

Großer Dirigent und kleiner Dirigent
Peter Tuma und VG Bildkunst, Bonn

Großer Dirigent und kleiner Dirigent

Großer Dirigent und kleiner Dirigent Peter Tuma und VG Bildkunst, Bonn
Der Hobbygaertner, 2015
© Peter Tuma und VG Bildkunst, Bonn

Der Hobbygaertner

Der Hobbygaertner, 2015 © Peter Tuma und VG Bildkunst, Bonn

Der Maler und Graphiker Peter Tuma wurde 1938 in Wolsdorf/Helmstedt geboren und lebt in Wolfenbüttel. Der international renommierte und vielfach ausgezeichnete Künstler lehrte zwei Jahrzehnte Kunst und Design in Hannover. Berühmt wurde er mit zwischen Abstraktion und Figuration changierenden Landschafts-, Natur- und Architekturbildern, die seinen Ruf als einen der profiliertesten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts begründen.  In den letzten Jahren wandte er sich vermehrt der satirischen Zeichnung zu, so mit den „Schöninger Männern“, die er dem Betrachter mitsamt Speeren in ihrem alltäglichen Dasein vorstellt.

Der emeritierte Kunstprofessor für Malerei der Fachhochschule Hannover zeigte seine Werke unter anderem bei der „documenta 6“ in Kassel  und Ausstellungen in Paris, Rom und Berlin. Bereits 1962 bezog der heute 79 Jahre alte Maler und Grafiker ein erstes Atelier in Wolfenbüttel.

In den vielen Jahrzehnten seines Schaffens entstanden zahlreiche seiner sogenannten Gelegenheitsgrafiken, die nun erstmals in einer Einzelausstellung gezeigt werden. Einen Großteil der etwa 80 bisher unveröffentlichten und humorvollen Werke des Zeichners mit Feder, Pinsel oder Stift wird Peter Tuma als Schenkung der Museumssammlung übergeben.

Viele der Zeichnungen Peter Tumas entstanden wie "Eine besondere Begegnung" auf Reisen. (bearbeitete Fassung)
© Peter Tuma und VG Bildkunst, Bonn

Eine besondere Begegnung

Viele der Zeichnungen Peter Tumas entstanden wie „Eine besondere Begegnung“ auf Reisen. (bearbeitete Fassung) © Peter Tuma und VG Bildkunst, Bonn

Veranstaltung

  • Datum 21.10.2017 - 04.02.2018
  • Ort Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst, Georgengarten, 30167 Hannover

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