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Es wurden 80 Ergebnisse für die Suche nach "Leben" gefunden.

Als die Viecher den Sand zwischen die Zähne kriegten, was ja niemand gern hat, ließen sie sofort locker und purzelten rücküber in den Staub, welcher sie dermaßen austrocknete, daß sie bald zehnmal dünner waren als vorher und tot obendrein. Währenddem saß mein Schmetterling auf seinem Schilfstengel, als wollt’ er daselbst in aller Ruhe den Rest…
Gott zieht nur an der Hand, der einen, Der Teufel zieht an beiden Beinen. Wenn andre klüger sind als wir, Das macht uns selten nur Pläsier, Doch die Gewißheit, daß sie dümmer Erfreut fast immer. Der klugen Leute Ungeschick Stimmt uns besonders heiter; Man fühlt doch für den Augenblick Sich auch einmal gescheiter. Dummheit, die…
Ich weiß nicht mehr genau, wie es gekommen. Kurzum! Nach längerem Verborgensein Hab’ ich dereinst auf Erden Platz genommen, Um auch einmal am Licht mich zu erfreun, Und allsogleich faßt’ mich die Zeit beim Kragen Und hat mich neckisch, ohne viel zu fragen, Bald gradeaus, bald wiederum im Bogen, Durch diese bunte Welt hindurchgezogen. Inzwischen…
Es geht nicht alles nach Belieben. Das hat mal wieder wer erfahren, Den man vor fünfundsiebzig Jahren Im Kirchenbuche eingeschrieben. Heut ist er nämlich nicht zugegen, Und leider weiß er auch weswegen: Seitdem er alt und kalt geworden, G´hört er zum Stubenhockerorden. Die Zeit, nur scheinbar schwach und leer, Hat ihm wie spielend nebenher Ein…
Wer eine Erbschaft übernommen, Hat für die Schulden aufzukommen, Denn nicht umsonst ist der Genuß. Kein Leugnen gilt, kein Widerstreben, Wir müssen sterben, weil wir leben. So lautet der Gerichtsbeschluß.
Ich ging zum Wein und ließ mich nieder Am langen Stammtisch der Nöckerbrüder. Da bin ich bei einem zu sitzen gekommen, Der hatte bereits das Wort genommen. "Kurzum" - so sprach er -, "ich sage bloß, Wenn man den alten Erdenkloß, Der, täglich teilweis aufgewärmt, Langweilig präzis um die Sonne schwärmt, Genau besieht und wohl…
Reicht den Becher in die Runde! Freudig preisen wir die Stunde, Wo wir uns aus fernen Landen Brüderlich zusammenfanden Zu dem schönsten Jugendbunde. Alter Neid, der uns verblieben, Alter Haß, er sei vertrieben. Wer da haßt, der lebt vergebens, Denn die Summe unsres Lebens Sind die Stunden, wo wir lieben. Wo wir irren, wo wir…
Wie dunkel ist der Lebenspfad, Den wir zu wandeln pflegen. Wie gut ist da ein Apparat Zum Denken und Erwägen. Der Menschenkopf ist voller List Und voll der schönsten Kniffe; Er weiß, wo was zu kriegen ist Und lehrt die rechten Griffe. Und weil er sich so nützlich macht, Behält ihn jeder gerne. Wer stehlen…
Schon viel zu lang Hab ich der Bosheit mich ergeben. Ich lasse töten, um zu leben, Und bös macht bang. Denn niemals ruht Die Stimme in des Herzens Tiefe, Als ob es zärtlich klagend riefe: Sei wieder gut. Und frisch vom Baum Den allerschönsten Apfel brach ich. Ich biß hinein, und seufzend sprach ich Wie…
DU HAST DAS SCHÖNE PARADIES VERLASSEN, Tratst ein in dieses Labyrinthes Gassen, Verlockt von lieblich winkenden Gestalten, Die Schale dir und Kranz entgegenhalten; Und unaufhaltsam zieht’s dich weit und weiter. Wohl ist ein leises Ahnen dein Begleiter, Ein heimIich Graun, daß diese süßen Freuden Dich Schritt um Schritt von deiner Heimat scheiden, Daß Irren Sünde,…
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